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Hier bringen wir aktuelle Meldungen Aktueller Stand: 23. Januar 2010 |
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2004: Ca. 270 Beiträge (inklusive der bereits 2003 erschienenen Beiträge) mit ca. 1200 Abbildungen. Für Abonnenten der jeweiligen Jahrgänge: 5 €. Sonderaktion Für alle Abonnenten inklusive der Neuabonnenten ab 2010: Sie können alle Jahrgangs-CDs mit 50 Prozent Reduktion erwerben. Diese Aktion ist zeitlich befristet. Bestellen mit eMail: a.e.r.fossilien@t-online.de
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Fernsehprogramm-Vorschau für Leitfossil-Abonnenten
16. Bitterfelder Mineralienbörse am 31. Januar 2010 (Redaktionelle Mitteilung; 26.1.2010) (1 S., 1 Abb.)
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Angebot für Leitfossil-Abonnenten: Unser
Korrespondent Siegfried Wiescholek Leitfossil-Abonnenten können sich in die eMail-Verteilerliste aufnehmen lassen: Schreiben Sie eine eMail an Siegfried W. mit der Bitte um Eintrag in die TV-Liste (siggiwischo@freenet.de). Im Abstand von etwa 14 Tagen erhalten Sie dann die TV-Vorschau. |
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Die 16. Bitterfelder Mineralienbörse findet am Sonntag, den 31. Januar 2010 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Kreismuseum Bitterfeld statt. Über die Veranstaltung im Jahr 2009 können Sie im LEITFOSSIL.de, Jahrgangs-CD 2009, im Kapitel „Börsen“ nachlesen. Entgegen des Titels werden sicherlich auch ein paar Fossilien angeboten werden. Bestimmt wird auch Bernstein aus der Goitsche, also von der Bitterfelder Lagerstätte, angeboten werden, roh oder poliert, mit oder ohne Inklusen. Unten ein Eigenfund von A.E.R. aus dem Jahr 1998, ein Stück mit immerhin 84 Gramm. Sammlung und Foto A.E.R.
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Das Fossil des Monats Januar Wendeltreppen-Schnecke der Art Sthenorytis proglobosa SACCO, 1891 Unteres Miozän; Unterottnang (absolutes Alter ca. 18 Millionen Jahre). Foto Georg Janßen © Paläontologisches Museum München.
Wendeltreppen-Schnecken hat der Volksmund die Familie genannt, zu der das hier gezeigte Stück gehört – und spielt damit auf die typische Ornamentierung der Gehäuse mit regelmäßig angeordneten radialen Rippen oder Lamellen an. Die Regelmäßigkeit und filigrane Ausformung dieser Elemente hat den Menschen seit jeher fasziniert, und so finden sich die Schalen heutiger Wendeltreppen-Schnecken auch in vielen der mittelalterlichen Naturalien-Kabinette Europas. Die Wissenschaft kennt hunderte fossile und heute lebende Arten dieser Familie, der Epitoniidae. Die meisten dieser Arten sind jedoch nur einige Millimeter groß und geben ihre Schönheit dem Betrachter nur bei entsprechender optischer Vergrößerung preis. Das Fossil des Monats gehört also zu den absoluten Riesen in dieser Schneckengruppe. Gefunden wurde es in Sedimenten der Oberen Meeresmolasse in einer kleinen Tongrube im Landkreis Passau. Vor etwa 18 Millionen Jahren waren die dort vom Bayerischen Wald nach Süden ziehenden Granitfelsen vom Molassemeer überspült und von einer Vielzahl von Meeres-Organismen besiedelt, bevor sich das Meer wenig später aus dieser Gegend endgültig zurückzog. Was macht nun diese Schnecke für uns Paläontologen interessant? Zunächst natürlich ist man auch als Wissenschaftler immer wieder fasziniert von der Perfektion, mit der die Natur aufwartet. Daneben hat die Familie der Epitoniidae aber auch einige Besonderheiten zu bieten. Das Gehäuse dieser Schnecken ist, wie bei allen Schnecken, aus Kalk aufgebaut. Nun ist Kalk aber nicht gleich Kalk, sondern kommt in verschieden Kristallstrukturen vor. Üblicherweise sind Schneckenhäuser aus der Variante Aragonit aufgebaut, die unter normalem Atmosphärendruck bereits bei rund 300°C instabil wird, einer Temperatur, die bei geologischen Vorgängen, die meist mit erhöhtem Druck einhergehen, schnell erreicht wird. So auch in der besagten Tongrube, in der deshalb Fossilien aus Aragonit fehlen. Dass die Schnecke erhalten geblieben ist, verdankt sie der Tatsache, dass ihre Schale aus der stabileren Kalk-Variante Kalkspat besteht, was eine große Ausnahme unter den Schnecken darstellt. Eine weitere Besonderheit der Epitoniidae ist ihre Lebensweise. Ein Großteil der heute bekannten Arten lebt als Parasiten an Korallen, Seeanemonen und anderen Nesseltieren. Die Schnecken ernähren sich vom Schleim ihrer Wirte oder fressen direkt an deren Körperteilen. Dabei profitieren sie zusätzlich von der effektiven Verteidigungsstrategie der Nesseltiere, die mit ihren Nesselzellen viele Fressfeinde abwehren, die auch den Schnecken gefährlich werden könnten. Deshalb legen die Epitoniiden auch ihre Eipakete auf den Korallen ab. Häufig sind die Schnecken auf nur eine oder einige wenige bestimmte Korallen oder Seeanemonen spezialisiert, was sicher maßgeblich zu der großen Artenzahl der Schnecken beiträgt. Auch Sthenorytis proglobosa hat wohl auf und von Korallen gelebt. Zumindest gibt es in den wenigen Fundstellen, in denen man bislang Fossilien der Gattung Sthenorytis gefunden hat (Miozän von Niederbayern, Norditalien und Ungarn) auch größere Einzelkorallen der Gattung Flabellum , und der Verdacht liegt nahe, dass dies kein Zufall ist. Über die Lebensweise der wenigen heute lebenden Vertreter der Gattung weiß man so gut wie nichts. Sie wurden bislang nur in Wassertiefen von etwa 60 bis über 1000 Metern in der Karibik sowie um Galapagos gefangen. Wer also die eigene Sammlung mit einem vergleichbaren Exemplar bestücken will, wird wohl länger suchen, oder, wie wir, einfach Glück haben müssen. Simon Schneider.
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Die Resonanz auf die Vorstellung eines Treffens unseres Fossiliensammler-Kreises ("Ein Abend bei den Fossilienfreunden Augsburg" - 20.9.2009) war sehr erfreulich. Anrufe und eMails zeigten das Interesse an solchen Sammlergruppen ganz allgemein. Es wurde nach ähnlichen Gruppen oder Vereinen in der eigenen Nachbarschaft gefragt. Mag sein, dass wir mit diesen Berichten zumindest einige „Unorganisierte“ aus ihrer Reserve heraus locken können, was dem „Nachwuchs“ all solcher Sammlergruppen sehr zuträglich wäre. Wobei es nicht darum geht, möglichst viele Leute zu organisieren nur der Zahl wegen, nein. Die Erfahrung zeigt aber, dass bei mehr Sammlern logischerweise ein deutlich größeres Spektrum an Ideen und Anregungen geboten ist, und das nutzt jedem. Deshalb also hier ein weiterer kleiner Bericht zu einem typischen Augsburger Abend in der Hoffnung auf positive Aufnahme und Animationswirkung. Wir trafen uns am 16. Oktober wie immer in der Sportgaststätte Hammel. Etwa ab 19 Uhr trudelten die Freunde ein, stärkten sich (bei mir wieder „Ente knusprig, bitte doppelt knusprig“ – es war super gut!), diskutierten und freuten sich auf das Referat des Abends.
Abbildungen 1 und 2 (oben): Der Referent des heutigen Abends, Prof. Dr. Michael Krings, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität und Kustos an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und historische Geologie (Paläobotanik). Daneben ein Dünnschliff-Präparat von Rhynie Chert aus der Sammlung Max Hirmer, seinerzeit Professor an der Universität München, also ein Vorgänger von Professor Krings. Prof. Dr. Michael Krings aus München dozierte über den „Rhynie Chert“: „Landpflanzen, Tiere und Mikroorganismen vor 400 Millionen Jahren, perfekt erhalten im unterdevonischen Rhynie Chert“. Dieser weltberühmte Hornstein aus Aberdeenshire in Schottland steht oberflächlich nicht an, war ursprünglich nur von Feldfunden bekannt und wurde vor rund 10 Jahren durch einen Schurf erschlossen. Das Vorkommen steht unter strengem Schutz, und die Feldfunde sind mittlerweile auch versiegt – neues Material bleibt weitgehend aus. Michael Krings erklärte Vorkommen, Alter und Entstehung der Fossil-Lagerstätte und stellte an Hand von Beispielen die hier überlieferte unterdevonische Landpflanzen-Gemeinschaft vor. Dies alles in Form einer hervorragend gestalteten PowerPointPräsentation, optimal kommentiert: Ein hervorragender Dozent, der dieses schwierige Thema gut verständlich und interessant vermittelte! Wir hörten über das „Rhynie–Ökosystem“, die dort lebenden einfach gebauten blatt- und wurzellosen Landpflanzen und über die verschiedenen Gruppen von dort lebenden Gliederfüßern (z.B. Krebse, spinnenartige Tiere), über Fadenwürmer und zahlreiche Mikroorganismen (Bakterien, Cyanobakterien, Pilze, Mikroalgen). Die Organismen gingen miteinander ganz unterschiedliche Wechselbeziehungen (Symbiosen) ein. Die Präsentation und Interpretation dieser Lebensformen und ihrer Wechselbeziehungen war faszinierend.
Abbildung 3 (oben): Ein Handstück Rhynie Chert, gesägt und flüchtig anpoliert, mit den Querschnitten von Pflanzen-Stängeln. Bildbreite ca. 5 cm. Ergänzt wurde das Referat durch Handgreifliches in Form von Rhynie-Chert-Handstücken und einigen Dünnschliffen noch aus der Sammlung HIRMER, der ja u.a. bekannt ist durch sein „Handbuch der Paläobotanik“ (1927). Am Binokular konnten Anschliffe und Dünnschliffe
Abbildung 4 (oben): Diskussion und Erklärungsversuch - Olaf Müller bei einem Privat-Kolloquium von Professor Krings.
Abbildung 5 (oben): Am Binokular Uwe Ryck, beim Studium eines Dünnschliffs aus der HIRMERschen Sammlung.
Abbildung 6 (oben): Und weil ich die Glasplatte, notwendig für Durchlicht-Betrachtung, vergessen hatte, wurde improvisiert: Ein Loch in einen Bierfilz geschnitten, fertig ist der Objekt-Rahmen...
Abbildung 7 (oben): Dünnschliff-Präparat; prominent Asteroxylon mackiei. Aus der Sammlung Max Hirmer, angefertigt von W. Hemingway in Derby, seinerzeit berühmt für die schönen Präparate.
Abbildung 8 (oben): Bernhard Sebald am Binokular, Michael Krings, Uwe Ryck und Franz Tausch am Laptop.
Abbildung 9 (oben): Großes Interesse fand auch das seit längerer Zeit erste und in der Tat einzige aktuelle Lehrbuch der Paläobotanik. Einer der Autoren ist Michael Krings. Auf 1230 Seiten werden alle Themen ausführlich abgehandelt, von einer allgemeinen Einführung über das präkambrische Leben, die Gymnospermen und Blütenpflanzen bis zur "Interaction Between Plants and Animals". Die weitgehend farbige Bebilderung (geschätzt wenigstens 2500 Abbildungen) lässt keine Wünsche offen. [T. N. TAYLOR, E. L. TAYLOR & M. KRINGS (2009): Paleobotany. The Biology and Evolution of Fossil Plants. Elsevier, Amsterdam etc. - Zu beziehen z.B. über Amazon.de für € 74,95.] Und jetzt: Herzlichen Glückwunsch, Uwe, zum 50zigsten!!
Abbildung 10 (oben): Dieses Bild zeigt Uwe - um die Ontogenie zu verdeutlichen - bei seinem Geburtstag im Jahr 2002, auf einem Seeigel-Feld im Médoc. Den aktuellen Zustand sehen wir auf den Abbildungen 5 und 8. Unser Fossilien-Freund Uwe Ryck war vor kurzem 50 geworden. Wir gratulierten herzlich zum Geburtstag: Alles Gute für Dich, Uwe, und bleib, wie Du bist, immer ein lebhafter Sonnenstrahl in der Düsternis der täglichen Sorgen und Belastungen!
Abbildungen 11 und 12 (oben): Als kleines Geschenk überreichten wir Uwe einen Trilobiten-Po (für die Fachleute: Ein Pygidium): „Der Uwe ist ganz stolz und froh - aus China mal ein Trilo-Po!“. Natürlich wurde auch wieder eine ganze Reihe von Neufunden vorgestellt. Einige aus der Gruppe waren vor kurzem in der Oberkreide der Alemannia (Höver/Niedersachsen) gewesen und berichteten: Ziemlich schlimmes Wetter, aber einige gute Funde. Und einige der Stücke waren sogar schon präpariert und wurden stolz gezeigt.
Abbildung 13 (oben): Die Grube Alemannia in Höver, am 3. Oktober 2009 - eher trübes Wetter.... Foto Wolfgang Mages.
Abbildung 14 (oben): Na, die üblichen Fossilien wurden trotzdem gefunden, auch wenn es furchtbar windete... Foto Wolfgang Mages.
Abbildung 15 (oben): ...was Wolfgang Mages dazu brachte, sich lieber hinzulegen und Kleinfossilien zu sammeln. Fotoautor unbekannt.
Abbildung 16 (oben): Ein Fundstück von Michael Wachtler, furchtbar hässlich (Entschuldigung, Michael!), aber selten und deshalb durchaus beachtenswert: Ein Nautilus, der mit einiger Sicherheit zur Gattung Cymatoceras gestellt werden kann. Durchmesser ca. 12 cm.
Abbildung 17 (oben): Günter Merk präsentierte dieses UFO - was ist das wohl? Breite der Fläche etwa 1 cm. Man dachte an Foraminifere, Haftscheibe einer Weichkoralle oder Unterseite eines Korallen-Kelchs. In der Tat ist es ein Brachiopode der Art Isocrania borealis ERNST, 1984. Man sieht eine Klappe von der Außenseite.
Abbildung 18 (oben): Und hier noch ein präparatorisches Meisterwerk unseres Günters, ein Sonnenschwamm mit Wurzelwerk (teils vermutlich zu anderen Schwämmen gehörend), weitgehend freipräpariert aus dem (glücklicherweise weichen) Mergelkalk. "Hutbreite" ca. 7 cm. Dieter Gassner zeigte einen Kasten mit reichlich Haizähnen und sonstigen Wirbeltier-Fossilien aus dem Miozän der Touraine. Auch von einer Exkursion in den Weißjura gamma Gräfenbergs wurden Funde gezeigt.
Abbildung 19 (oben): Dieter (Mitte) zeigt Michael (links, staunend) und Günter (rechts, lachend) ein Tablett mit Haizähnen und sonstigem Wirbelgetier aus dem Miozän der Touraine.
Abbildung 20 (oben): Und hier die Präsentation etwas besser sichtbar - fleißig war er, der Bursch! Im diesmaligen Kurzreferat berichtete Franz Tausch über eine bemerkenswerte Fossilfundstelle im Untercallov (oberer Mitteljura) bei Niort (Westfrankreich). Dort stieß er vor einigen Jahren zufällig auf eine Straßenbaustelle mit gut erhaltenen und auch größeren Ammoniten, ganz bequem aufsammelbar. Er zeigte Macrocephaliten, Bullatimorphiten, Kheraiceraten, allerlei diverse Perisphinctiden und Cenoceraten – eine reiche Fauna, interessant präsentiert.
Abbildung 21 (oben): Franz bei der Präsentation seiner Belegstücke zum Kurzreferat über eine bemerkenswerte Callov-Fundstelle bei Niort. Die kleinen Ammoniten zeigt Franz im Karton, die großen Ammoniten aber liegen in einer Kiste hinter dem Referenten und wurden anschließend bewundert. Wolfgang Mages verwies auf die derzeit in Bad Abbach präsentierte Sonderausstellung „Geheimnisse der Vergangenheit“. Die dort im Museum in 11 Vitrinen gezeigten Fossilien stammen weitgehend aus der Umgebung von Bad Abbach bzw. Regensburg. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis für Ostbayerische Paläontologie und Historische Geologie“ gestaltet. Fotos A.E.R., wenn nicht anders angegeben.
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Um einmal zu zeigen, wie die Club-Abende bei den Fossilienfreunden Augsburg ablaufen (und vermutlich bei vielen anderen kleinen Gruppen dieser Art), was getan, gezeigt, erzählt wird: Hier einige Bilder von unserem letzten Treffen am 18. September 2009. Wir kommen alle vier Wochen zusammen, jeweils an einem Freitag Abend in der „Sportgaststätte Hammel“ in Hammel (westlich von Augsburg, bequem erreichbar auch von der A 8 aus; Programm siehe unten). Das Haus hat eine hervorragende Küche - Regional-typisch und thailändisch, also vom Schweinsbraten bis zu Ente knusprig. Nun, vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Fossiliensammler in Reichweite Augsburgs animieren, mal bei uns vorbei zu kommen. Unser Einzugsbereich ist relativ groß – die Freunde kommen aus Weilheim, Donauwörth, Dinkelscherben, Kempten usw. und sogar aus Nürnberg. Aber es ist bei uns so wie bei den meisten derartigen kleinen Fossiliensammler-Gruppen (und auch Mineraliensammler-Gruppen) – der Nachwuchs fehlt, das Durchschnittsalter steigt beständig an. Entsprechend freuen wir uns über jeden „Neuen“, sei er nun jung oder alt.
Abbildung 1 (oben): Ein Teil der Gäste am 18. September. Günter schaut ernst, Alois grimmig, Michael nachdenklich, Jonas mampft und Franz kramt in einer Tragetasche. Wir treffen uns an unseren Clubabenden ab etwa 19 Uhr, die Referate beginnen etwa 20 Uhr 30. Normalerweise sind wir so um zwanzig Personen wie auch an diesem Abend, selten kommen mal mehr. Viele essen erst mal, wir unterhalten uns, der übliche Kram halt, über Neufunde, Fundstellen, Gerüchte dies und das betreffend, Veranstaltungen, Börsen usw. Wolfgang Mages hatte sich ein weiteres der neuen USB-Digital-Mikroskope besorgt und zerlegt, um dem Geheimnis der Mechanik auf die Spur zu kommen. Er steckt schon wieder voller Verbesserungs-Ideen. Wir werden sehen. Ich erlaube mir, eine bei diesem Treffen erfahrene Begebenheit etwas breiter darzustellen: Bernhard Sebald erzählte von einem kürzlichen Besuch der Baustelle an der A 8 bei Gruibingen (Ornatenton = Braunjura zeta; mit verkiesten Ammoniten). Er traf dort einen Sammler, nach Aussprache und Aussage ein echter Älbler, der ihn dort ansprach: Wo er denn her käme und woher er überhaupt von der Fundstelle wisse? Internet, aha? So eine Sauerei, ihnen wird alles weggesammelt, und der Richter, na so, überhaupt, schimpf und fluch..... Zwar habe er schon 5000 Ammoniten zu Hause (das war seine authentische Bemerkung), aber wieso sollen andere auch was bekommen (Zusatz von mir)? Und bevor auch andere was finden, nein, was er nicht aufsammelt und seine hiesigen Kollegen, das soll lieber wieder planiert werden.... Nun, das ist eine Neidhaltung, die es bei Sammlern in allen Ländern immer wieder mal gibt. Aber zu meinem Bedauern muss ich sagen, dass ich Solches in dieser Form und Intensität bisher relativ häufig bei Sammlern auf der Schwäbischen Alb erlebt habe. Meine Erinnerungen dieser Art beginnen in Albstadt, damals noch Onstmettingen, bzw. in einem kleinen Ort nebenan, wo ich bei einem Treffen der dortigen Sammlergruppe vor etwas über 40 Jahren erleben durfte, wie einer der Sammler seinen Freunden eine Tomatenkiste vor die Nase stellte, voller schöner verkiester Lias-beta-Ammoniten von einer nahegelegenen Baustelle, sich die Hände rieb und freudig sagte: „War ein super Fundort – ich hab da drei Wochen lang Klasse gefunden, aber jetzt ist es vorbei – Ihr braucht da gar nicht mehr hin zu gehen!“ Na, das sind Freunde, dachte ich mir! Und ich fürchte, dass die Mentalität eines Teils der Älbler-Sammler genau so aussieht. Ähnliches, geradezu Anfeindungen, konnte ich wenig später beim Korallen-Sammeln in Nattheim am Saumähdle erleben („Was wollt Ihr denn hier?“), aber auch anderswo auf der Alb. Warum nur sind manche Älbler so unfreundlich, raffgierig, neidisch? Wobei, wohlgemerkt, es auch hier reichlich anderes gestimmte Typen gibt, freundlich, liebenswürdig und hilfsbereit. Zu denken gibt, dass die unfreundlichen Vögel meist kenntnisarm sind, die anderen aber oft weiterführende Kenntnisse und Wissen haben über die Fähigkeit zur Hammerbetätigung hinaus. Sollte ein Denken und Verhalten dieser Art grundsätzlich etwas mit der vorhandenen Intelligenz zu tun haben? Wenn jemand hierzu was sagen möchte - bitte eine eMail an: a.e.r.fossilien@t-online.de Zurück zum Alltag. An unseren Abenden bringen viele etwas mit zum Vorzeigen. Diesmal zeigten Axel und Jonas Schäfer Funde von einem kürzlichen Rügen-Besuch, wobei der kleine Jonas (8 Jahre) einmal mehr bewies, welch ein Vorteil geringe Körpergröße (bodennah!) und scharfe Augen sind.
Abbildung 2 (oben): Papa Schäfer zeigte einen Seeigel (Echinocorys cf. ovatus LESKE, 1778) auf Flint, aus dem Steinbruch Klementelvitz: Maximal rund 6 cm, mit einem interessanten Einblick - das Innere des Igels besteht aus schönem oberflächlich transparentem Flint, wie das eingeblendete Bild zeigt.
Abbildung 3 (oben): Ebenfalls ein Fund von Axel (Papa) Schäfer vom Rügen-Urlaub vor kurzer Zeit: Ein gut erhaltenes Exemplar der für die Rügener Schreibkreide kennzeichnenden Auster Pycnodonte (Phygrea) vesiculare (LAMARCK, 1806). Oberkreide; Untermaastricht. Steinbruch Klementelvitz bei Sassnitz. Maximal etwa 10 cm.
Abbildung 4 (oben): Diese beiden wohlerhaltenen Brachiopoden aber fand Jonas Schäfer: Links ein großes Exemplar von Carneithyris subcardinalis (SAHNI, 1925); 3,5 cm. Rechts Cretirhynchia sp.; maximal 1,2 cm. Beide aus dem Untermaastricht von Klementelvitz.
Abbildung 5 (oben): Einen Geschiebefund der besonderen Art machte Axel am Kliff zwischen Sassnitz und Königsstuhl: Einen Stein aus dem mittleren Orthoceren-Kalk (Vaginaten-Kalk, B III) mit dem riesigen Cranidium eines Trilobiten der Gattung Lichas (möglicherweis Lichas celorhrin ANGELIN, 1854). Dieter Gassner brachte zwei Ammoniten von einem diesjährigen Besuch in Feuguerolles (Département Calvado, Normandie) mit, aus dem dort anstehenden Toarcien (oberer Unterjura). Wie immer optisch schön und hervorragend präpariert von unserem Ästheten Dieter!
Abbildung 6 (oben): Ein Ammonit aus Dieters diesjähriger Calvados-Ausbeute: Pseudogrammoceras fallaciosum (BAYLE, 1878) aus dem oberen Toarcien (oberer Unterjura) von Feuguerolles, Département Calvados, Normandie/Nordfrankreich. Durchmesser 11 cm.
Abbildung 7 (oben): Zwei Ammoniten der Art Grammoceras cf. saemanni (DUMORTIER, 1874); oberes Toarcien (oberer Unterjura); Feuguerolles, Départemnt Calvados, Normandie/Nordfrankreich. Durchmesser des großen Ammoniten 11 cm. Eine interessante Art der Sockel-Präsentation zeigte uns Alois Schmidt, der manche seiner Fundstücke auf zurechtgesägte und geschliffene Pertinax-Platten klebt. Diesmal hatte er Seelilien-Wurzelstöcke und eine Seeigel-Stufe aus dem oberen Weißjura der Schwäbischen Alb dabei.
Abbildung 8 (oben): Drei Seelilien-Wurzelstöcke und eine Stufe mit zwei Seeigeln aus dem oberen Oberjura der Schwäbischen Alb. Die Fossilien wurden auf größenmäßig angepasst ausgesägte und geschliffene Pertinax-Scheiben gesetzt. Durchmesser der runden Sockel ca. 6 cm.
Abbildung 9 (oben): Nahaufnahme eines der Wurzelstöcke. Günter Merk hatte einige Besonderheiten aus dem Campan von Höver mitgebracht, darunter eine Auster und eine andere hauchdünne vollkommen freie Austernklappe, fast durchsichtig – „vor Ort“ konnte ich leider kein gutes Foto von dem Stück machen, aber – glauben Sie mir – die Auster war wirklich wunderschön! Zudem brachte er ein kleines Fossilrätsel mit – was ist das Eingepackte? Nachdem alle das Stück gemustert hatten und Günter die Verhüllung entfernt hatte, wurde diskutiert. Was meinen Sie?
Abbildungen 10 und 11 (oben): Günter Merk präsentiert sein unkenntlich eingepacktes Problemstück (Abbildung rechts) - was ist es wohl? Raten Sie mit!
Abbildung 12 (oben): Eine Auster aus dem Campan der Alemannia von Höver, vermutlich die rechte Klappe einer Pyconodonte vesicularis. Gefunden und einfühlsam präpariert unter Belassung auf Gestein von Günter Merk. Armin Neuman war zusammen mit Siegfried Wiescholek aus Nürnberg zu Gast. Er brachte eine Auswahl von Fossilien aus Gotland und Öland sowie aus England und Franken mit und bat um Bestimmungshilfe. Die Stücke fanden allgemeine Bewunderung und sind sehr interessant, weshalb sie in der Rubrik „Sammler & Sammlungen“ im LEITFOSSIL.de gezeigt werden: [Selbst Gesammeltes von nah und fern, aus der Sammlung Armin Neumann . Zur Präparations-Fähigkeit von Armin Neumann muss nichts gesagt werden – die Bilder sprechen für sich.
Abbildung 13 (oben): Armin Neumann und Uwe Ryck fachsimpeln vor allem über die Trilobiten aus Gotland. Das Bild ganz oben zeigt Uwe beim Fotografieren eines Trilobiten-Auges - so macht man das!
Abbildung 14 (oben): Das Cephalon, von Uwe fotografiert. Für ein Freihand-Foto absolut zufriedenstellend. Foto Uwe Ryck.
Abbildung 15 (oben): Und hier eine Großaufnahme des Auges. Foto Uwe Ryck.
Abbildung 16 (oben): Ich versuchte beim von Uwe unter der Wandlampe fotografierten Stück mein Glück mit Blitzlicht-Aufnahmen, was ich an sich nur im Notfall, sozusagen "vor Ort" mache, und auch diese Ergebnisse sind ganz ordentlich. Die Besonderheit an diesem Cephalon eines Dalmanites (Breite 4,7 cm) ist: Wir sehen den Panzer von innen! Links oben das Pygidium eines Encrinurus punctatus WAHLENBERG, 1821.
Silur.
Abbildung 17 (oben): Hier das linke Auge in starker Vergrößerung. Dann hatten wir die Freude, unserem Norbert Polkehn zu seinem kürzlichen sechzigsten Geburtstag gratulieren zu können – Norbert, auch hier noch einmal alles Gute, Glück, Erfolg, Zufriedenheit oder was auch immer Du Dir wünschst! Wir schenkten ihm das abgebildete Kieselholz, entsprechend seiner Neigung zu fossilien Hölzern (ein weiteres Steckenpferd sind Mikrofossilien, aber eine Foraminifere wäre denn doch zu unscheinbar gewesen als Geschenk). Er traktierte (in der alten Bedeutung, "bewirten") uns mit Sekt und wir ließen ihn hoch leben!
Abbildung 18 (oben): Links oben die Glückwunsch-Adresse für unseren Norbert, rechts daneben Norbert in Person und unten unser Geschenk, eine Kieselholz-Scheibe aus Rumänien. Das für diesen Abend ursprünglich vorgesehene Referat von Uwe Ryck über Gotland musste aus logistischen Gründen ausfallen. Dafür lernten wir (wieder einmal) Wichtiges über die Ammoniten, von der Terminologie bis zum Aussterben. Nachdem der Vortrag eher eine Diskussion war, konnte ich mich davon überzeugen, dass bei unseren Fossilienfreunden doch eine Menge an Wissen vorhanden ist (jedenfalls die Ammoniten betreffend).
Abbildung 19 (oben): Das Referat des Abends - wie mittlerweile üblich eine PowerPointPräsentation - behandelte die Ammoniten, soweit dies eben in der Kürze der Zeit möglich war. Der Abend klang freundlich aus mit weiteren teils flachen, teils tiefsinnigen Gesprächen, mit Lachen und Scherzen. Schön wars wieder mal – ich freue mich auf das nächste Treffen! Fotos A.E.R.
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Helmut Keupp am Petrefakta-Abend 2006. Unser Korrespondent Helmut Keupp feiert heute seinen 60sten Geburtstag. Seine wissenschaftlichen Leistungen zu würdigen bin ich nicht in der Lage, sie liegen weit über meinem Niveau. Aber eines ist gewiss: Seine Beiträge in „Fossilien“ und auch im „Leitfossil.de“ haben für den Kreis der Fossiliensammler große Bedeutung: Er hat die Begabung, alles Bearbeitete und Dargestellte so auszubreiten, dass man es versteht und sogar das Gelesene behalten kann - man lernt! Eines des besten Bücher über Ammoniten überhaupt ist in diesem Sinne sein Buch „Ammoniten – paläobiologische Erfolgsspiralen". Das obige Lob gilt übrigens nicht nur für seine Publikationen, sondern eigentlich noch mehr für seine Vorlesungen und Vorträge – klar und anschaulich, nie langweilig, gut verständlich und im wahrsten Sinne des Wortes lehrreich. Was eigentlich das höchste Lob für einen Hochschul-Lehrer sein sollte. Einen Lebenslauf kann ich hier nicht bringen, dazu fehlen mir die „Eckdaten“. Nur das Allerwichtigste: Geboren in Augsburg, aufgewachsen im schönen Frankenland, bereits in jungen Jahren als Fossiliensammler tätig, prämiierte Arbeit bei „Jugend forscht“, Studium, Diplomierung und Promotion an der Universität Erlangen, erweiterte Habilitation (Geologie und Paläontologie) an der Ruhr-Universität Bochum im Jahr 1982, Inhaber des Paläontologie-Lehrstuhls an der Freien Universität Berlin ab 1987, 1997 bis 2003 Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, von Juli 2003 bis 2006 Vizepräsident der Freien Universität Berlin (eine "paläontologische Erfolgsspirale"!). Seit ich ihn 1986 in der Fränkischen Alb kennenlernte, verblüffte er mich immer wieder mit Kenntnissen, die teils durchaus weitab von seinen eigentlichen Arbeitsgebieten lagen. Ich gewann den Eindruck, dass er überhaupt alles weiß. Bisher tat er nichts, was mich veranlasste, meine Meinung zu revidieren. Sein Forschungsgebiet sind die Dinoflagellaten, die Schwämme und die Paläobiologie der Ammoniten. Sein Steckenpferd sind die kranken Ammoniten, die Pathologen, die so viel aussagen können über die Lebensweise dieser Tiere. Entsprechend ist er in Sammlerkreisen bekannt und beliebt als „Ammonitendoktor“. Er hält enge Kontakte zur Sammlerwelt, hilft, wo er kann und profitiert insofern, als viele der ihm bekannten Sammler gerne ihre „Kranken“ für ihn zur Verfügung stellen. So soll es sein! Jetzt wird er sechzig. Kaum zu glauben - gerade noch war er ein Bub, dann Student, „einfacher“ Doktor, und jetzt sechzig. Wir wünschen weiterhin erfolgreiche Lehre und Forschung, neue Erkenntnisse, viele Publikationen, immer gute Laune, nie Langeweile, Freude an allem, natürlich Gesundheit und Glück - rundum eben: Alles Gute! In Verbundenheit, Andreas E. Richter
Hier ein kleiner Bilderbogen von 1986 bis 2007, sozusagen die Ontogenese eines Paläontologen während dieser Zeit:
Abbildung 2 (oben): 1986 bei einer Kartierungs-Veranstaltung mit Studenten im Fränkischen Jura.
Abbildung 3 (oben): Im Weißjura-gamma-Aufschluss von Laibarös demonstriert er, dass auch Paläontologen bodennah arbeiten können. 1986.
Abbildung 4 (oben): Bei einem Seminar im August 1989 dozierte er glänzend über Ammoniten und Nautiliden - Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Abbildung 5 (oben): Zwei Ammonitologen in angeregtem Gespräch - Diskussion mit Victor Schlampp. Berching im August 1989.
Abbildung 6 (oben): Bei einem Besuch in Augsburg im August 1990.
Abbildung 7 (oben): Im Gespräch mit Dr. Joachim Gregor, in Berching in der "Post". August 1991.
Abbildung 8 (oben): Im August 1993 treffen wir uns wieder in Berching. Helmut Keupp bewundert Josef Merbeler, der gleich seinen Mund zu voll nehmen wird.
Abbildung 9 (oben): Hier zeigt der Meister seiner Tochter, wie man das macht! 1996.
Abbildung 10 (oben): Eine in den letzten Jahren immer häufigere und mittlerweile typische Geste: Brille weg, um besser sehen zu können.Hier bei der Betrachtung eines pathologischen Ammoniten im August 2007 in Augsburg (bei allerdings sehr schwachem Licht).
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Von S. Engels. 8. März 2009. Seit nunmehr 30 Jahren bereise ich das Land am Nil, fasziniert bis heute von der Kultur der Pharaonen, den Menschen und der Natur. Grandiose Wüstenlandschaften, bizarre Felsformationen stehen im Kontrast zum satten Grün der Oasen und des Niltals. Im Laufe der Jahre "stolperte" ich bei meinen Reisen so manches Mal über versteinerte Zeugen der Erdgeschichte, fossile Austern in der Westlichen (Lybischen) Wüste, große Muschelsteinkerne im Tal der Könige und verkieseltes Holz bei Kairo. Im Dezember 2008 begleitete ich ein befreundetes Ehepaar durch Ägypten und zeigte Ihnen auch eine Fundstelle für mehr als faustgroße Muscheln. Ein hierbei zufällig gefundener Seeigel ließ mich im Januar wiederkommen, um gezielt nach diesen zu suchen. Bei meinen mehrtägigen Begehungen des Wüstengeländes konnte ich zahlreiche Seeigel mehrerer Arten in ansehnlicher Erhaltung und Größe (bis zu 8 cm im Durchmesser) entdecken. Hierbei stellte sich heraus, dass ich auf und in den Ablagerungs-Schichten (Eozän?) unterwegs war und die Igel keinesfalls aus den nahen Bergen herausgewittert und hierher transportiert worden waren. Nebenbei fanden sich noch Nautilus- und Schneckenfossilien in schöner Steinkernerhaltung.
Ich lade nun alle Seeigelverrückten und Fossiliensammler ein, diese noch "jungfräuliche" Fundstelle intensiver zu erkunden (Ausfuhr kein Problem). Zusätzlich führe ich Sie gerne zu den antiken Stätten der Pharaonen. Lassen Sie sich entführen in eine fantastische Welt von vor über 3000 Jahren, zu faszinierenden Gräbern, imposanten Tempelanlagen, Kolossalstatuen und vielem mehr! Eine Woche, bei individueller Anreise nach Luxor (Abflüge von fast allen deutschen Flughäfen; gerne bin ich bei der Vermittlung von günstigen Angeboten behilflich), in meinem kleinen Hotel auf der Westseite von Luxor, unweit aller Highlights, kostet lediglich € 119.- inkl. Frühstück (kein EZ-Zuschlag)! Alle Zimmer sind mit Dusche, WC und Klimaanlage ausgestattet.
Ausflug in die Wüste zum Suchen und Sammeln € 40.- pro Person und Tag. Flughafentransfer von/nach Luxor Flughafen € 30.-.
Fakultativ (wird vor Ort individuell abgesprochen): Tal der Könige, Tal der Königinnen, Stadt der Arbeiter, Hatschepsut-Tempel, Gräber der Noblen, Karnak-Tempel (größte religiöse Anlage der Welt), Licht- und Tonshow und und und... Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit (Oktober bis Mai) zum Staunen und Entdecken! Mit mir werden Sie was erleben!
Ich stehe Ihnen mit meinen 30 Jahren Ägyptenerfahrung gerne und jederzeit zur Verfügung! Rufen Sie mich an (0160/8019163) oder schreiben Sie mir: J.Engels1@gmx.de Fotos S. Engels und Wikipedia.
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Diese bisher nur als Buch zum Preis von € 75.- lieferbare Veröffentlichung von Friedhelm Wittkugel kann jetzt auch als CD-Rom bezogen werden. Damit kann der Sammler jetzt eine wesentlich kostengünstigere Version des Werks erwerben. Auf der CD sind 116 Seiten mit 420 Arten auf 250 Farbfotos sowie ein Register enthalten. Preis € 20.- (inklusive Versandkosten). Bezug bei Friedhelm Wittkugel; eMail: Friedhelm.Wittkugel@t-online.de
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