Kurzfassungen


Beiträge des Jahrgangs 2018


Sie können sich hier schnell über die bisher im Jahr 2018 erschienenen Artikel informieren.

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Wir sind dann mal weg!
2. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2  Seiten, 8 Abbildungen (externe und interne Startseite).

Wir Richters sind in, na, wo wohl? - richtig, in Südfrankreich und ein wenig in Spanien. Wir besuchen Landschaften, wo wir schon oft waren, wo es schön ist und wo wir uns rundum wohl fühlen. Wir werden Mitte Juni zurück sein und ich werde Ihnen dann einen Bericht über die Fahrt geben mit landschaftlichen, geologischen und fossilistischen Bemerkungen.

 

   

In Kürze: Guter Fundort für reiche Ammonitenfauna des Callovien
2. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Funde").

Im Vorgriff auf einen demnächst im Leitfossil vorgestellten Fundort im Callovien (oberer Mitteljura) Westfrankreichs zeige ich Ihnen hier schon mal einige präparierte Ammoniten, zwei davon mit schönen Apophysen, ein dritter schön und schön groß, und einige Gelände-Stilleben.

 

   

Ein Windkanter aus Schriftgranit
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Im März 1993 schickte mir mein Freund Werner Kuschel eine Besonderheit in Form eine Windkanters aus Schriftgranit. Zwar ist die Kantung nicht so scharf und akkurat, wie andere Windkanter sie zeigen, aber es ist ganz eindeutig ein Windkanter. Skandinavische Geschiebe aus Schriftgranit sind in Norddeutschland nicht extrem selten, als Windkanter aber doch.

 

   

Das irisierende Präparations-Problem
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Präparation").

Ich zeige Ihnen einen Ammoniten, der seit 30 Jahren bei mir herum steht und darauf wartet, dass seine Innenwindungen freigelegt werden. Es ist (vermutlich) ein Polyptychites aus der Unterkreide Russlands. Es ist ein schönes Stück, mit teilweise golden irisierender Schale. Dass ich es bis jetzt nicht schaffte, ihn frei zu legen, liegt ganz einfach daran, dass ich Angst habe:

 

   

Polierter Seeigel aus Coesfeld
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein verstorbener deutscher Fossilienhändler ließ (ich weiß nicht genau wo, er hat es mir gesagt, aber ich habs vergessen, denke aber, es war in Südostasien) diverse Seeigel bearbeiten, die hier in Deutschland gesammelt worden waren, namentlich Seeigel aus Coesfeld in Nordrhein-Westfalen, aber auch spanische Igel aus Olazagutia.

 

   

Stärkere Belege für Abschwächung des Golfstromsystems
1. Juni 2018. Von Jonas Viering, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Die als Golfstromsystem bekannte Umwälzströmung im Atlantik – eines der wichtigsten Wärmetransportsysteme der Erde, das warmes Wasser nach Norden und kaltes Wasser nach Süden pumpt – ist heute schwächer als je zuvor in den vergangenen 1000 Jahren. Seit Mitte des 20sten Jahrhunderts ist eine etwa 15 %ige Verlangsamung erkennbar.

 

   

Nochmals Wüstenglas, hier mit der Betonung auf „Skarabäus“
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Aberrantes").

Dieser Beitrag ist eine Reflexion auf den Artikel über ein „Artefakt aus Libyschem Wüstenglas“ (Richter 2018). Ich erwähnte darin auch den großen Skarabäus im Pektoral von Tutanchamun, den der Entdecker des Tutanchamun-Grabes, Howard Carter (1874-1939), noch für Chalcedon hielt (1922). Erst 1998 erfolgte der Wüstenglas-Nachweis durch Vincenzo de Michele.

 

   

Dalbyover - ein berühmter Seeigel-Fundort im Inland Dänemarks. No. 4 der Reihe "Berühmte Fossil-Lagerstätten"
1. Juni 2018. Von Heidi Friedhoff, Norderstedt.
10 Seiten, 18 Abbildungen ("Fundstellen").

Die Kalkgrube bei Dalbyover ist sein vielen Jahren bekannt und berühmt für die reiche Seeigelfauna. Zwar ist die Fauna nahezu monospezifisch, da sie vor allem aus den Gehäusen der Art Echinocorys sulcatus besteht, aber es gibt Besonderheiten wie z.B. Coronen mit Bissspuren von Haien. Und es gibt auch interessante Beifauna.

 

   

Scutellen-Gebiss in situ
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Praktisches").

Nach dem Abschleifen der „Schale“ und der Freilegung des Gehäuse-Hohlraumes einer Scutella aus dem Miozän der Touraine wurden die „Zähne“ (Teile des Kieferapparates, der „Laterne des Aristoteles“, genannt Pyramiden) sichtbar. Ein beachtenswertes Präparat!

 

   

Fossilien unterstützen Artenschutz
1. Juni 2018. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Während Studien zur Bewertung des Gefährdungsstatus von Amphibien sich meist auf lebende Arten konzentrieren, haben Wissenschaftler des Museums für Naturkunde Berlin erstmals die aktuellen Beurteilungen der Gefährdung durch die IUCN-Rote Liste für lebende Amphibienarten mit Daten aus dem Fossilienbericht von Amphibien der letzten 330 Millionen Jahre kombiniert.

 

   

Monatsfossil Juni: Monatsfossil Juni: Der Gestreifte Schnepfenmesserfisch aus dem Pliozän von Rimini
1. Juni 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 11 Abbildungen (externe Startseite und „Depot Monatsfossilien").

Als ich dieses Monatsfossil wählte, griff ich zu einem Fisch aus „Rimini“ in Italien, der aus der Frickhinger-Sammlung stammt. Erst bei der Bearbeitung entdeckte ich, dass genau dieses Fossil im "Fossilien Atlas Fische" abgebildet ist. Auf Seite 764 behandelt Frickhinger die Familie Centriscidae (Syngnathiformes) und zeigt als Beispiel diesen Fisch.  Frei zugänglich.

 

   

Ein Krummhorn von Karlstejn und die Bedeutung des Wortes "Hlavonozu"
28. Mai 2018. Von Silvio Brandt, Halle an der Saale.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Im "Fundort-Wort" "Hlavonozu" steckt das tschechische Wort für "KOPF" und nun macht es sicher auch bei dir "klick", wie bei mir beim Lesen deines Artikels. Du kannst davon ausgehen, dass das Wort nicht der Fundort, sondern das Wort für "Kopffüßer"/"Cephalopode" ist!

 

   

Alter Seeigel (Echinocorys) und altes Etikett (Holaster), leider nicht zusammen passend  
25. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Dieser Tage erwarb ich bei eBay einen schönen Seeigel mit einem ebenso schönen Altetikett, musste aber nach Erhalt feststellen, dass es zwar wirklich ein Altsammlungs-Seeigel ist, der aber ganz gewiss nicht zum Etikett gehört. Die Corona ist ein Echinocorys, das Etikett beschildert einen Holaster. Aber egal - ich freu mich trotzdem!

 

   

Wie aus fleischfressenden Wespen vegetarische Bienen wurden
25. Mai 2018. Von Gesine Steiner, Museum für Naturkunde Berlin.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Nach einer neuen Hypothese über den evolutiven Ursprung der Bienen gehören die nächsten Verwandten der Bienen zu einer Gruppe der Grabwespen. Damit wurde ein faszinierendes Rätsel in der Evolutionsforschung der Wespen und Bienen gelöst, nämlich wie aus den ursprünglich fleischfressenden Grabwespen vegetarische Bienen wurden.

 

   

Eine alte Sammlung mit rezenten Schnecken, liebevoll untergebracht 
23. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 20 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen ").

Ich zeige hier eine Schneckensammlung, die in 8 Kästen untergebracht ist und wohl aus weit über tausend Exemplaren besteht. Zwar sind das keine Fossilien, sondern rezente Land- und Süßwasser-Schnecken. Aber sie sind in mustergültiger Art untergebracht in Schachteln oder kleinen Gläschen, mit Kork oder Wattebausch verschlossen und sauber etikettiert.

 

   

Endlich mal ein Krummhorn! Oder auch: Untersuchungen zu einem altpaläozoischen Nautiliden der Ordnung Oncocerida FLOWER, 1950, aus dem Silur Böhmens, aus der Sammlung Karl Albert Frickhinger
22. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ein schönes Fossil aus der Kollektion Frickhinger! Und es ist (zumindest bei mir) eher selten; es ist eines der ganz wenigen „Krummhörner“ in meiner Sammlung. Es stammt aus dem Obersilur Böhmens (Tschechien).

 

   

Storchschnabel, Ammonit und Apodemus sylvaticus
20. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 12 Abbildungen ("Aberrantes").

Bei uns im Garten steht ein aus alten Backsteinen aufgeschichtetes Trafohaus. Trafohaus deshalb, weil darin die Trafos für unsere diversen Garten-Beleuchtungen wasserdicht untergebracht sind. Auf dem Trafohaus steht ein Ammonit mit dem beachtlichen Durchmesser von knapp 40 Zentimeter und im Trafohaus wohnen Waldmäuse.

 

   

Mykenische Paläste: Kein Untergang durch Erdbeben
20. Mai 2018. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Niemand weiß genau, warum die mykenischen Paläste um 1200 vor Christus ihr Ende fanden; auch ein Mega-Erdbeben oder ein „Erdbebensturm“ am Ende der Bronzezeit wurden angenommen. Die bronzezeitlichen Paläste in Griechenland wurden aber wohl eher nicht durch eine Erdbebenkatastrophe zerstört, wie bisher vielfach angenommen.

 

   

Lokalität in den Toarcien-Tonmergeln des Aveyron (Grands Causses)
20. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14  Seiten, 34 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich erzähle über eine kleinräumige Lokalität im Toarcien (oberer Unterjura) des Aveyron. Wie überall ist der Hammer nur wichtig als Steighilfe und wie überall ist die Ausbeute vor allem von zwei Faktoren abhängig: Wetter (hat es vor dem Besuch tüchtig geregnet, dann ist es gut); waren vor uns andere da ohne zwischenzeitlichen Regen, dann ist es sicher nicht so toll.

 

   

Wieder mal ein Rätsel (ein Überlappungs-Rätsel) – no. 8
18. Mai 2018. Redaktionell.
2  Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Zwar ist das Rätsel no. 7 (integriert im "Bilderbuch") noch nicht gelöst (diesmal wollen wir es nämlich punktgenau…), aber wir machen einfach mal weiter im Rätsel-Programm und stellen die nächste Frage. So, hier nun also ein Bilderrätsel, das in der üblichen Art eine stark vergrößerte Fossil-Oberfläche zeigt. Was ist es?

 

   

Fossile Harze aus der Sammlung von Heinrich Wienhaus
18. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
20 Seiten, 37 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Ich zeige eine kleine Kollektion Bernsteine von verschiedenen Lokalitäten aus der Sammlung des Chemikers Heinrich Wienhaus (1882-1959). Dabei sind auch Dokumente, Schriften und Hefte und auch eine Reihe von Schwarzweiß-Fotos, die Wienhaus von den "Bernsteinwerken Königsberg i. Pr.“ erhielt (1926).

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 38: Fossilien auf Draht
17. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Praktisches").

Ich stelle eine Methode ausgerichteter Fossilien-Präsentation vor, womit man die Fossilien so zeigen kann, dass die gewünschte Eigenart der präsentierten Stücke in der optimalen Orientierung sichtbar ist. Man kann die Objekte auch – wenn sie klein sind – um einiges über die Sockelebene heben, damit sie in der Vitrine besser sichtbar sind.

 

   

Meerestiere folgen seit Jahrmillionen ihrem bevorzugten Klima  
17. Mai 2018. Von Susanne Langer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (via idw).
1 Seite ("Konglomerat").

Die gegenwärtige globale Erwärmung hat weitreichende ökologische Auswirkungen, auch auf die Weltmeere. Die Wanderung vieler Meeresorganismen in Richtung der Pole ist eine klare Antwort darauf. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Tiere schon seit Jahrmillionen auf Wanderschaft gehen, wenn die Temperatur auf der Erde steigt oder sinkt.

 

   

Dastilbe, der häufigste Fisch in der Chapada do Araripe
15. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Einer der häufigsten Fische der Unterkreide-zeitlichen Plattenkalke der Chapada do Araripe ist Dastilbe crandalli JORDAN, 1910 (synonym Dastilbe elongatus SILVA SANTOS, 1947). Die Chapada do Araripe ist eine Hochflächen-Landschaft in den Bundesstaaten Ceará und Pernambuco in Nordost-Brasilien.

 

   

Zur Abwechslung mal wieder ins Geschiebe
Bildbericht über eine Exkursion auf die Abraumkippe des Braunkohletagebaues Amsdorf

14. Mai 2018. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Funde").

Angeregt durch den Besuch der Geschiebe-Tagung bei Schwerin wollte der Autor auch wieder mal im Geschiebe sammeln. Als Lokalität wurde Amsdorf gewählt und es gab schöne Fundstücke!

 

   

Das Vermiceras spiratissimum ist wohl eher ein Vermiceras scilla
14. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Ammonit aus der Sammlung von Karl F. Frickhinger, gut präpariert, sauber formatisiert, wie alle eindosungsfähigen Fossilien Frickhingers in einem Jousi-Kästchen untergebracht. Die Bestimmung stimmt allerdings nicht so ganz, aber das geht sicher auf den „Lieferanten“ zurück, den Sammler, von dem Frickhinger den Ammoniten erhielt.

 

   

Eine Feder aus der Grube Messel
14. Mai 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
5 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Fossile Belege von Vögeln dürften wohl in den meisten privaten Sammlungen fehlen. Nach meinen Kenntnissen gibt es nur ganz wenige Fundstellen, an denen solche Belege häufiger entdeckt werden. Dazu gehörte die Grube Messel bei Darmstadt, in deren eozänen Ablagerungen gelegentlich sogar komplette Vögel samt Federkleid geborgen wurden.

 

   

Ein Apophysen-tragendes Paralingulaticeras aus dem Mühlheimer Steinbruch
12. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 10 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim Februar-Treffen der Augsburger Fossilienfreunde erhielt ich eine Platte aus dem Sammlersteinbruch Mühlheim, gesammelt und gespendet von Günter Merk. Meiner Meinung nach war eindeutig ein Ohr erkennbar. Michael Wachtler aber war der Meinung, dass es sich beim Ammoniten um die Innenwindungen eines größeren Exemplars handelt, also ohne Apophyse.

 

   

Besuch eines berühmten (ehemaligen) Fundortes in Italien
12. Mai 2018. Von Michael Reinhardt, Freising.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("ForumFossil").

Michael Reinhardt berichtet von einem leider ergebnislosen Besuch des Fundortes eines am 27. Januar 2018 im Leitfossil vorgestellten Persististrombus coronatus - die Ziegelei ist geschlossen, die ehemalige Grube verwachsen und versperrt. Damit gehört die Grube in Poggiponsi zur großen Zahl der erloschenen Fundstellen.

 

   

Ein Clypeaster aus dem Land der Sonne
11. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 16 Abbildungen ("Funde").

Meine Frau und ich waren oft im Pliozän der Neogen-Becken der Betischen Kordillere (Südspanien), um dort Fossilien zu sammeln. Einmal waren wir auch im August 1992 dort unterwegs. 40 Grad im Schatten und dann Fossilien suchen – das war grenzwertig. Dennoch, ich fand einen schönen Clypeaster.

 

   

Muschelplatte aus dem Oxford des Calvados - in koloriertem Gips eingegossen und in Eiche gerahmt
9. Mai 2018. Von Rolf Jandt, Frankfurt am Main.
10 Seiten, 18 Abbildungen ("Praktisches ").

Ich fand die Stufe beim letzten Besuch der Calvados-Küste im Mai 2017. Das Stück interessierte mich gleich, weil hier ein paar der Muscheln Gervillella aviculoides herausschauten und es schon soweit formatiert da lag, daß ich es nur vom Strand aufzuheben brauchte, auch wenn das Gewicht von ca. 15 Kilogramm sehr sammelhemmend war.

 

   

Bernsteinfossilien: Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen
8. Mai 2018. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Wissenschaftler haben die Aussagekraft von Bernsteinfossilien für die Rekonstruktion vergangener Ökosysteme überprüft. Sie verglichen über 20000 Insekten, die sowohl in Insektenfallen als auch in Baumharz gefangen wurden. Anhand der Daten kommen sie zu dem Schluss, dass im Bernstein nur ein Teil der Insekten-Gemeinschaft eines Waldes repräsentiert wird.

 

   

Echinolampas pyguroides , eine riesenwüchsige Art
8. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Seiten, Abbildungen ("Konglomerat").

Ich besitze einen Seeigel aus dem spanischen Miozän, der mir bemerkenswert erscheint wegen seiner Größe. Die Corona hat eine Länge von etwas über 14 Zentimeter und das ist für einen Seeigel dieser Gattung schon beachtlich. Es ist ein Exemplar der großwüchsigen Art Echinolampas (Echinolampas) pyguroides POMEL, 1888.

 

   

Das Bilderbuch - 7 Auflage
8. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
Insgesamt 140 Seiten, 200 Abbildungen ("Bilderbuch").

Bilder von schönen und/oder interessanten Fossilien, von Aufschlüssen und Landschaften, geologischen Phänomenen, von "aberranten" geologisch-paläontologischen Objekten und von sonstigen sammlungsbezogenen Objekten (z.B. Mineralien). Bei dieser Auflage werden 40 neue Bilder veröffentlicht.

 

   

Johannes Porombka
24. Dezember 1934 bis 1. April 2018
Ein Großer der Fossilien-Szene hat uns verlassen

5. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 28 Abbildungen (Nachruf).

 

   

Eine Steinfliegen-Nymphe aus dem Jura
3. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ein Insekt, fossil, erfreulicherweise ohne großen Aufwand klar zuordenbar. Es ist eine Nymphe, also eine Larve, der Steinfliegen (Plecoptera). Die Ordnung gehört zu den Fluginsekten. Rezent sind etwa 3500 Plecoptera-Arten bekannt, davon etwas über 500 in Europa. Steinfliegen-Fossilien sind allerdings extrem selten, abgesehen von Bernstein-Funden.

 

   

Opal-Holz aus Ungarn
1. Mai 2018. Von Gerhard Granzer, Allhartsberg.
1 Seite ("ForumFossil").

Gerhard Granzer kennt die Fundstellen für fossiles Holz im Osten Ungarns gut und weist darauf darauf hin, dass es sich bei den beiden sehr schönen auf der Nürnberger Börse gekauften Hölzern seiner Meinung nach nicht um Funde aus Ràtka handelt, sondern dass sie eher von der berühmten Fundstelle für opalisiertes Holz in der Nähe des Ortes Megyàszo stammen.

 

   

Die südatlantische Anomalie ist offenbar kein Anzeichen für eine beginnende Polumkehr
1. Mai 2018. Von Ralf Nestler, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Geologisches").

Das Erdmagnetfeld schützt unseren Lebensraum vor Strahlung aus dem Weltraum. Seit Beginn der Messungen im Jahre 1840 nimmt die globale Stärke des Magnetfelds um rund fünf Prozent pro Jahrhundert ab. Über dem südlichen Atlantik und Südamerika bildete sich seitdem eine Schwächezone, die als südatlantische Anomalie bezeichnet wird. Was bedeutet das?

 

   

Die Lösung des Rätsel no. 6: Ein Artefakt aus Libyschem Wüstenglas
1. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 12 Abbildungen ("Konglomerat").

Als Lösung hier der von Uli Lieven in seiner schönen zierlichen Schrift auf dem Etikett vermerkte Text: „Artefakt aus Libyschem Wüstenglas. Fundort Großer Sandsee/Ägypten. Gesammelt im Rahmen einer Expedition in den 1980er Jahren. Aus dem Nachlass von Ulrich Jux.“

 

   

Börsenklassiker im Frühling - no. 2: Leinfelden-Echterdingen
1. Mai 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
6 Seiten, 16 Abbildungen ("Börsen").

Am 24. und 25. März öffnete die Fossilienbörse (früher als „Petrefakta“ bekannt) in der Leinfeldener Filderhalle. Diese Veranstaltung ist traditionell ausschließlich den Fossilien gewidmet. Die Aussteller hatten den zur Verfügung stehenden Platz fast ganz ausgefüllt. Das Preisniveau war etwas unterschiedlich, aber insgesamt durchaus akzeptabel.

 

   

Börsenklassiker im Frühling - no. 1: Nürnberg
1. Mai 2018. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
8 Seiten, 24 Abbildungen ("Börsen").

Am 11. März wurde für mich mit der Gartenstadt-Börse in Nürnberg das diesjährige Börsen- und zugleich Sammeljahr 2018 eingeläutet. Die Zahl der Fossilienstände war nicht riesig, aber das Angebot war außerordentlich vielseitig, gut und - billig! Und - die meisten (alle?) der Fossilien-Anbieter waren Sammler, Profis gab es nicht.

 

   

Monatsfossil Mai: Parkinsonia aus dem Inferior Oolite des Burton Cliffs
1. Mai 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 10 Abbildungen („Depot Monatsfossilien").

Das Monatsfossil ist ein ansehnlicher Ammonit mit einem erhaltenen Phragmokon-Durchmesser von rund 25 Zentimetern, ein gut aussehender Sammlungs-Blickfang. Der Ammonit stammt aus einer klassischen Fossillagerstätte Dorsets, an der man mit wenigen Vorbehalten auch heute noch sammeln kann.

 

   

Die "Udora" ist eine Eystaettia
28. April 2018. Von Günter Schweigert, Stuttgart.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Die Bestimmung des beim "UV-Einsatz" gezeigten Plattenkalk-Krebses war falsch. Günter Schweigert korrigiert freundlicherweise von Udora brevispina zu Eystaettia intermedia und verweist auf eines der wichtigen differenzierenden Merkmale - Udora hat keine echten Scheren im Gegensatz zu Eystaettia.

 

   

UV-Einsatz bei einem Plattenkalk-Krebs
27. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Praktisches").

Ich zeige einen Plattenkalk-Krebs, um wieder einmal auf den Einsatz von UV-Bestrahlung bei der Fossil-Betrachtung hin zu weisen. Viele mineralische Verbindungen reagieren bei UV-Bestrahlung und zeigen dann unter Umständen Details, die ansonsten nicht erkennbar sind. Der Einsatz von UV-Strahlern hat wissenschaftlich eine sehr große Bedeutung.

 

   

Winzige Fossil-Beschriftung durch Paläontologen und minimalste Beschriftung durch K.P.W.
26. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Fossilien direkt zu beschriften, ist der Idealfall. Auch wenn das Etikett verloren geht, die Angaben bleiben erhalten dank der Direkt-Beschriftung – sie stehen ja dauerhaft auf dem Stein. Bei großen Fossilien ist das einfach – man schreibt auf die Rückseite oder unpräparierte Bereiche. Aber wenn die Fundstücke klein sind oder noch kleiner, wird das schwierig.

 

   

Paralcidia greppini mit Anomalie aus dem unteren Callovien des Poitou
23. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
13 Seiten, 23 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der Ammonit gehört zu den im Callovien Westfrankreichs sehr seltenen Formen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört er zu einer Art der Gattung Paralcidia. Dem Aussehen nach könnte es eine Paralcidia mamertensis (WAAGEN, 1869) sein oder – für mich eher zutreffend – Paralcidia greppini (PETITCLERC, 1915).

 

   

Grünalgen bereiteten Landgang der Pflanzen vor
23. April 2018. Von Arne Claussen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (via idw).
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Der Landgang der Pflanzen vor rund 510 Millionen Jahren stellte eine große Herausforderung für das Leben dar. Bei „streptophytischen Grünalgen“, den engsten Vorläufern der Pflanzen, wurde eine entscheidende Voraussetzung für diesen Schritt gefunden: Sie besitzen bereits Stresssignalwege, die bisher nur bei Pflanzen bekannt waren.

 

   

"Burgess Shale – Eine Reise zum Heiligen Gral der Erdgeschichtler" - Ein hervorragender Vortrag von Dr. Helmut Tischlinger bei den Fossilienfreunden Augsburg (Mit erstem und zweitem Nachtrag zum integrierten Rätselchen)
21. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
11 Seiten, 22 Abbildungen ("Konglomerat").

Beim April-Treffen der Fossilienfreunde Augsburg führte uns der Referent zu einer höchst berühmten Stätte der Erd- und Lebensgeschichte. Mit gut verständlichen Ausführungen, mit Begeisterung vorgetragen und mit großartigen Bildern untermalt brachte er uns Landschaft, Schichten und Fossilien nahe.

 

   

Museo Paleontologico Attilio Fedrigo in Sona (Veneto)
18. April 2018. Von Michael Reinhardt, Freising.
13 Seiten, 28 Abbildungen ("Museen").

Michael Reinhardt erzählt über ein zwar kleines, aber mit einer großen Zahl regionaler Besonderheiten beeindruckendes Museum im Veneto, und da es nur wenige Klimeter vom Gardasee entfernt liegt, bietet sich ein Besuch bei einem Aufenthalt in der Gegend an. Sehr sehenswert!

 

   

Die häufigsten Trilobiten im Kambrium Böhmens heißen Ellipsocephalus
17. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier drei solcher Trilobiten aus Böhmen. Es sind gute Stücke; zwei sind ganz ordentlich groß (3,3 und 4 Zentimeter; Größenmaximum der Art nicht viel über 4 Zentimeter), das dritte ist kleiner (2,3 Zentimeter), dafür aber schärfer gezeichnet. Die Exemplare stammen aus der Jince-Formation der Gegend um Jince in Böhmen.

 

   

Das Exotenrätsel (no. 5) - die Lösung
16. April 2018. Redaktionell.
3  Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Danke für alle Zuschriften! Dr. Ralf Krause aus Hamburg schaffte es als einziger, die nötige Anzahl richtiger Antworten zu liefern - er konnte von 17 der 21 gezeigten Fossilien das jeweilige Hekunftsland nennen! Herzlichen Glückwunsch zum beachtenswerten Wissen und zum Ohrenammoniten aus dem Callovien des Seuil du Poitou (siehe Bild links)!

 

   

Was dem Höhlenbären das Leben schwer machte
14. April 2018. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Höhlenbären (Ursus spelaeus) lebten in der letzten Kaltzeit vor etwa 400000 Jahren in Europa, bis sie vor circa 24000 Jahren ausstarben. Sie waren deutlich größer als ihre heutigen Verwandten, die Braunbären. Jetzt wurden die vermutlichen Ursachen für das Aussterben der Höhlenbären ermittelt.

 

   

Fossilienfreunde Ausburg - das Jahres-Programm 2017
13. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 38 Abbildungen ("Hinweise").

Das diesjährige Vortrags-Programm der Fossilienfreunde Augsburg ("FFA"), wie gewohnt vielseitig, lehrreich, unterhaltsam - rundum gut! Jedermann ist herzlich eingeladen, zu kommen und mitzumachen!  Frei zugänglich.

 

   

Der Südwall-Ammonit 
11. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Beim Ausgraben eines Forsythien-Setzloches auf dem "Südwall" (ein rund zehn Meter langer Hügelzug entlang der Südgrenze unseres Gartens - hier wird alles untergebracht, was an Stein-Abfällen da ist) kullerte mir ein Ammonit entgegen, der durch Naturpräparation zu einem wirklich hübschen Burschen geworden war!

 

   

Lösung von Rätsel no. 4 (Osterrätsel)
9. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Es ist ein Stein aus dem Gebirgsfluss Kali-Gandaki im früheren Königreich Mustang, heute Nepal, im Himalaya, aus den Spiti-Schichten. In diesen Geröllen sind mitunter Fossilien enthalten, meist Ammoniten der Gattung Blanfordiceras, selten andere Ammoniten-Formen und ganz selten die Phragmokone von Belemniten-Rostren, wie auch bei unserem Beispiel-Stein.

 

   

Gigantisches submarines Kaltwasserkorallen-Gebirge
8. April 2018. Von MARUM - Zentrum für Marine Umweltwiss. a. d. Universität Bremen (via idw).
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Über 400 Kilometer erstreckt sich am Meeresboden vor der Küste Mauretaniens die weltweit größte zusammenhängende Kaltwasserkorallen-Struktur. Wissenschaftler des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen - untersuchten, wie sich die Kaltwasserkorallen vor Mauretanien in den vergangenen 120000 Jahren entwickelten.

 

   

Greenops collitelus = Bellacartwrightia collitelus
8. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der Trilobit stammt aus dem Mitteldevon (Hamilton Group, Moscow Formation, Windom Shale Member) des Livingston County in New York. Die Erstbeschreibung erfolgte durch Jacob Green. Jacob Green (1790-1841) war ein US-amerikanischer Chemiker und Naturforscher, der sehr viel über Trilobiten arbeitete und viele neue Taxone errichtete.

 

   

Mit dem Vierten sieht man besser: Vieräugiges fossiles Reptil entdeckt
8. April 2018. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler haben mit einem internationalen Team den Nachweis für eine vieräugige Echse erbracht. Anhand der ausgestorbenen Art Saniwa ensidens zeigen sie, dass der Waran zu Lebzeiten hinter dem sogenannten „Dritten Auge“ ein weiteres Sinnesorgan besaß. Sie liefern damit den ersten Beleg für ein vieräugiges höheres Wirbeltier.

 

   

Ein ganzrindiger Bernstein aus der alpinen Unterkreide
8. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier einen Stein, der insofern eine Besonderheit ist, als er vollkommen unversehrt ist, „ganzrindig“. Die Naturrinde ist umlaufend erhalten. Es ist kein Riese mit den Abmessungen von 5,8 x 4 x 2,4 Zentimeter und seinen 30 Gramm, aber ein rundum schönes Stück, ein richtiger „Handschmeichler“!

 

   

Aquaplaning im Gesteinsuntergrund
4. April 2018. Von Josef Zens, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Wasserdruck in der Tiefe löst nach Ansicht von GFZ-Forschern schwere Erdbeben aus. Mit ihrem neuen mechanischen Modell erklären sie das schwerste Beben, das je weltweit gemessen wurde (Valdivia). An der Bruchzone hat es im Dezember 2016 erneut gebebt, was einen Teil der dort mittlerweile wieder angewachsenen Spannung gelöst haben dürfte.

 

   

Geologie zum Anfassen
4. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6  Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Bei Gartenarbeiten fand ich ein als Beet-Umrandung genutztes Metamorphit-Handstück. Ich hab den Stein sofort aus seinem Einrandungs-Verhältnis erlöst, gewaschen und fotografiert. Es ist ein metamorpher Schiefer mit markanten Quarzbändern, gefaltet und ein wenig zerklüftet, ein richtiger Handschmeichler: Geologie zum Anfassen!

 

   

Zwei schöne Haugien aus Airvault
4. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7
Seiten, 11 Abbildungen ("Funde").

Airvault - auch wieder ein klangvoller Name bei uns Fossiliensammlern. Aber wie beim Steinbruch bei Fresney-le-Puceux im Département Calvados ist auch hier der Besuch unmöglich geworden - keine Erlaubnis für Begehungen und Fossiliensammeln! Dabei bedecken Zementwerk und Steinbrüche mittlerweile eine Fläche, die nur wenig kleiner ist als der Ort Airvault.

 

   

Rätsel no. 4, das Osterrätsel: Erste Hilfe
2. April 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Danke für die bisherigen Zuschriften! Darunter war eine vollkommen korrekte Antwort sowie zwei, die zu zwei Dritteln richtig waren. Zur Unterstützung ein kleiner Hinweis: Der Stein ist kein Flint und auch kein Klapperstein, sondern ein dunkler harter mariner Kalk. Die Bruchlinie ist kein Sägeschnitt, sondern sie entstand beim Aufschlagen des Steins.

 

   

Fossilien von exotischen oder ungewöhnlichen Fundorten, no. 1: Ein Aspidoceras aus dem Oberjura von Kuba
2. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 15 Abbildungen ("Konglomerat").

Der vorgestellte Ammonit hat für mich gleich zwei Besonderheiten: Erstens stammt er aus einem Land, aus dem ich bisher kein Fossil in meiner Sammlung hatte, nämlich aus Kuba. Zweite Besonderheit – das Stück kommt primär aus einer weltberühmten Institution, nämlich dem „American Museum of Natural History“ in New York.

 

   

Neue Reihe: Exoten: Fossilien aus fernen (und nicht ganz so fernen) Ländern
2. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 21 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir zeigen in dieser Serie eine bunte Ansammlung von Fossilien von „exotischen“ Fundorten, taxonomisch vollkommen ungeordnet, quer durchs Fossilreich. Manche sind sehr exotisch (aus Kuba, Pakistan, Nepal, Java, Mexiko, Sibirien, China, Alaska…) und andere nur nachbarlich exotisch = "nahexotisch" - minimierte Exoten.

 

   

Fischechsen und Handtiere-Fährten aus dem Oberen Buntsandstein bei Harsdorf
2. April 2018. Von Ralf Hildner, Harsdorf.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Bei der Sanierung der A 70 nahe Harsdorf wurde auch das Röt (Oberer Buntsandstein) angeschnitten. Dem Autor gelang dabei ein ganz besonderer und seltener Fossilfund, ein Fischsaurierwirbel. Er stammt höchstwahrscheinlich von einem Mixosaurier, einem Urahnen der Jura-Fischsaurier. Aber auch Fossilmarken und Spurenfossilien waren vorhanden.

 

   

Eine Zikaden-Nymphe im Bernstein
1. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Nachdem uns Ralf Krause gerade ein sehr schönes Bernstein-Fossil gezeigt hat, eine Assel aus dem Baltischen Bernstein, schiebe ich ein auch recht interessantes Insekt nach, ebenfalls in Bernstein aus dem Baltikum. Laut Angabe stammt der Stein aus Jantarny (Palmnicken; Oblast Kaliningrad/Russland). Er liegt seit rund 25 Jahren in meiner Sammlung.

 

   

Secrets of the sea – ein Duft zu Ehren von Mary Anning
1. April 2018. Von Gabo Richter, Augsburg.
7 Seiten, 15 Abbildungen ("Aberrantes").

Zum 170sten Todesjahr von Mary Anning (1799-1848) brachte eine US-amerikanische Kosmetikfirma einen neuen Duft auf den Markt: Ein herb frisches Parfum mit dem klangvollen Namen Secrets of the sea. Das Duftwasser wird als Hommage an die erste professionelle Fossiliensammlerin in einem ihrem Aussehen nach empfundenen Mattglas-Flacon präsentiert.

 

   

Rätsel no. 4, das Osterrätsel: Was ist das denn?
1. April 2018. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Na, das ist diesmal ganz einfach. Na ja, wenn mans weiß… Sie sehen hier einen Stein in Eiform. Man kann unschwer eine Bruchstelle sehen und wenn man den Stein aufklappt, sieht man was Interessantes. Die Frage an Sie ist: Was ist drin in dem Stein und woher kommt er und was gibt es sonst noch zu sagen? Vielleicht ethnologisch?

 

   

Monatsfossilien April: Scutellide Seeigel aus dem Neogen Mexikos
1. April 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 14 Abbildungen („Depot Monatsfossilien").

Das Monatsfossil des Monats April ist ein Seeigel, ein an sich relativ häufiger Seeigel, der vor allem von Fundstellen in Sonora oder auch von Baja California/Mexiko im Fossilienhandel angeboten wird. Es muss dort Lagerstätten mit reichen Fossilvorkommen geben. Aber keiner weiß etwas Genaues (ich auch nicht).

 

   

Frohe Ostertage!
31. März 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Na, zwischen die aus Teig gebackenen freundlichen Osterhasen (Lepus paschalis) hat sich doch tatsächlich ein Paschaeosaurus terribilis eingeschlichen! Erkennen Sie ihn?  Frei zugänglich.

 

   

Bitterfeld ist wieder am Netz!
28. März 2018. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Börsen").

Nach ein paar Jahren Abstinenz war es wieder soweit: Tauschbörse in Bitterfeld! Diesmal in neuer Lokalität, aber genauso in Familie wie bisher. Die Börse eröffnete der Ortsbürgermeister, früher selbst Bergmann im Revier und an Steinen interessiert. Angesagt war natürlich (auch) Bernstein.

 

   

69. Internationale Freiberger Mineralienbörse am 26. Mai 2018
28. März 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wohl eine der ältesten Börsen Deutschlands und selbstverständlich gibt es nicht nur Mineralien, sondern auch schöne und interessante Fossilien. Die Sonderausstellung ist allerdings ausschließlich mineralogisch orientiert und zeigt "Die Mineralien der Lagerstätte Schlema - Alberoda". Und das sind nun wirklich Besonderheiten!   Frei zugänglich.

 

   

Aber jetzt: Frühling, Frühling...
24. März 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Und so soll es bleiben - Frühlingsblumen, Sonne, warm!
Wir saßen heute das erste Mal draußen zum Kaffee;
na ja, 10 Grad, nicht üppig, aber was solls!   Frei zugänglich.

 

   

Eine Bernstein-Zigarrenspitze, ein handwerkliches Bernstein-Produkt
24. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Aberrantes").

Solche Raucher-Utensilien wurden Ende des neunzehnten und im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts hergestellt. Teilweise wurde das Bernstein-Mundstück auch mit Meerschaum kombiniert. Die meisten dieser Zigarren- und Zigaretten-Spitzen wurden in feudalen Etuis untergebracht und verkauft, was darauf schließen lässt, dass es keine Billig-Produkte waren.

 

   

Deutschland war schon vor 450000 Jahren von Gletschern bedeckt
24. März 2018. Von Sandra Jacob, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Mit Hilfe modernster Techniken haben Forscher neue Daten zum zeitlichen Ablauf der Elster- und Saale-Eiszeit in Mitteldeutschland gewonnen. Die Forscher fanden heraus, dass die erste Vereisung im Quartär, die weite Teile Europas mit Eis bedeckte, bereits vor 450000 Jahren stattgefunden hat und nicht wie bisher angenommen vor etwa 350000 Jahren.

 

   

Mikrobielles Leben aus der Zeit vor 3,5 Milliarden Jahren nachgewiesen
24. März 2018. Von Romas Bielke, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Suche nach den ältesten Lebensspuren auf der Erde ist eine der größten Herausforderungen aktueller geobiologischer Forschung. Einer Forschergruppe ist es nun gelungen, in 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen Westaustraliens (Pilbara-Kraton) die ältesten molekularen Fossilien nachzuweisen.

 

   

Internationales Forschungsteam stellt die Erdzeituhr
24. März 2018. Von Jeannette Schütze, Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Das Chinesische Löss-Plateau ist eines der bedeutendsten terrestrischen Klimaarchive. Am nördlichen Rand des Plateaus nahe Jingbian führte ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Angewandte Geophysik, Hannover (LIAG) die weltweit bisher umfangreichsten und genauesten Lumineszenz-Datierungen durch.

 

   

Armgerüste, räumlich getrennt durch 1700 Kilometer, zeitlich durch 150 Millionen Jahre
24. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 12 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die meisten artikulaten Brachiopoden haben ein Armgerüst („Armfüßer“), das innen an der Armklappe (Dorsal-Klappe) aufgewachsen ist. Es heißt Brachidium und dient dem Halt und der Unterstützung des Armapparates (Kiemenarme, Lophophoren). Die Form ist für die systematische Gliederung und die Bestimmung der Brachiopoden wichtig.

 

   

Die Gundershoffener Klamm – eine klassische Elsässer Trigonien-Fundstelle
No. 3 der Reihe "Berühmte Fossil-Lagerstätten"

22. März 2018. Von Christian Kühnel-Kratz, Ermreuth.
21 Seiten, 38 Abbildungen ("Fundstellen").

Die Klamm ist eigentlich nicht das, was man sich unter einer Klamm vorstellt. Sie ist keine enge Schlucht, wie man es aus den Alpen als Klamm kennt, eher ein kleiner Bachlauf. Aber es gibt schöne Fossilien dort!

 

   

Kurze Anmerkung zur Untergattung Involuticeras
22. März 2018. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
1 Seite ("ForumFossil").

Ich halte den im Artikel „Rasenia (Involuticeras) crassicostata GEYER, 1961“ vom 13. März gezeigten Ammoniten nicht für eine Rasenia (Involuticeras) crassicostata GEYER, 1961. Diese Art zeichnet sich nach Geyer durch den sehr engen Nabel (nicht größer als etwa 22 Prozent) und die grobe Berippung aus und das trifft nicht zu auf den gezeigten Ammoniten.

 

   

Ein schöner Amaltheus margaritatus von Fresney-le-Puceux, Département Calvados
20. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Der hier gezeigte Ammonit der Art Amaltheus margaritatus MONTFORT, 1808, stammt aus dem Oberpliensbach (Margaritatus-Zone) von Fresney-le-Puceux. Extrem häufig waren die Amaltheen nicht, aber man fand immer wieder mal einen. Immerhin waren sie zumindest in der gezeigten Größe doch etwas Besonders, so dass man Fehlstellen ausbesserte.

 

   

Tauender Permafrost produziert mehr Methan als erwartet
20. März 2018. Von Birgit Kruse, Universität Hamburg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Bei einem Laborversuch über sieben Jahre konnte nachgewiesen werden, dass deutlich mehr Methan in tauenden Permafrostböden gebildet werden kann als bisher angenommen. Methan (CH4) ist ein wirkungsvolles Treibhausgas, das rund 30 Mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid (CO2).

 

   

Aktuelle Studie zum Klimawandel: Gletscherschmelze nicht mehr abwendbar
20. März 2018. Von Kai Uwe Bohn, Universität Bremen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Forscher der Universitäten Bremen und Innsbruck zeigen in einer aktuellen Studie, dass das weitere Abschmelzen der Gletscher im laufenden Jahrhundert nicht mehr verhindert werden kann – selbst wenn alle Emissionen jetzt gestoppt werden würden. Fünfhundert Meter Autofahrt mit einem Mittelklasse-Fahrzeug kosten langfristig ein Kilo Gletschereis.

 

   

Eine Assel im Bernstein – Kauf und Nachbehandlung
20. März 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
7 Seiten, 8 Abbildungen ("Praktisches").

Letztes Jahr fand Ralf Krause auf der Hamburger Börse in billigem Inklusen-Bernstein aus dem Baltikum für vergleichsweise wenig Geld eine Assel. Solche Tiere sind im Bernstein eher selten zu finden. Der Autor berichtet über Nachschliff, Politur und Fotografie des Stückes.

 

   

Stromatolithe in der Tiefsee
20. März 2018. Von Ulrike Prange, MARUM - Zentrum für Marine Umweltwiss. a. d. Universität Bremen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Eine Studie von Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und den USA zeigt, dass mit Hilfe von lichtunabhängigen, Chemosynthese betreibenden Mikroben Stromatolithe auch auf dem Meeresboden in nicht durchlichteten Tiefen wachsen können.

 

   

Sapperlot - schon wieder: Das weiße Grauen!
19. März 2018. Redaktionell.
4 Seiten, 10 Abbildungen ("Hinweise")

Der Beginn der meteorologischen Sammelzeit musste erneut verschoben werden.
Beim ersten Blick aus dem Fenster gestern morgen: Das Grauen! Oder vielmehr: Die grauenhafte Weiße!
Erneut alles weiß, Dicke der Schneedecke knapp 6 Zentimeter...

 

   

Die 54sten Mineralientage der Salzburger (VSM), zum zweiten Mal in Hallein
17. März 2018. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Die Halleiner Börse (früher in Salzburg) der "Vereinigung Salzburger Mineraliensammler" ist eine traditionelle Mineralienbörse. Aber nicht abschrecken lassen als Fossiliensammler - ebenso traditionell gibt es immer auch Tische mit interessanten Fossilien aus dem Alpenraum und von anderswoher. Also mal anschauen!   Frei zugänglich.

 

   

Bücher mit Steinen im Bauch…
17. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12
Seiten, 26 Abbildungen ("Aberrantes").

Die in Form eines Buches gestalteten Kassetten sind auf dem Innendeckel mit einer illustrierten Tabelle/Auflistung versehen. Im “Buchblock” finden sich auf eine Tafel geklebte Gesteinsproben und Mineralien, eingeklebt in ein Raster mit den entsprechenden Namen. Sie stammen vermutlich aus dem letzten Viertel des 19ten Jahrhunderts.

 

   

Typhis horridus aus dem Untermiozän der Aquitaine – sehr selten!
17. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Diese Gehäuse aus Léognan S Bordeaux sind identisch mit den Formen aus dem italienischen Pliozän, wie ich sie kenne. Sie unterscheiden sich aber durchaus von der Untermiozän-Form Typhis tubifer (BRUGUIÈRE, 1792), z.B. in der Gehäuseform – (T. tubifer ist deutlich schlanker) und Mündungsform (bei Typhis horridus nahezu rund und ohne Ausguss). 

 

   

Eine Vogelfeder in Marienglas
17. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Beim Spalten von Gipskristallen aus dem marinen Obermiozän des Piemont entdeckte ich in einer der Platten eine im Gips eingeschlossene Feder, eine Flaumfeder mit einer messbaren Länge von etwa 2 Zentimeter. Unter dem Binokular sind die Details hervorragend sichtbar. In den Gipsen sind auch einige schlecht erhaltene Libellula-Reste eingeschlossen.

 

   

Haie - Zähne wie am Fließband: Studie zeigt Evolution von Schneidegebissen bei Haien  
14. März 2018. Von Stephan Brodicky, Universität Wien (via idw).
2 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Zähne sind ein wesentliches Merkmal kiefertragender Wirbeltiere. Deren Entwicklung hat maßgeblich zu ihrem evolutiven Erfolg beigetragen und die große Diversität heutiger Wirbeltiere mitbegründet. Wie eine neue Studie ergab, stellen die Zähne von Haien, die eine zusammenhängende Schneidekante haben, eine spezielle evolutionäre Anpassung dar.

 

   

Neue Einblicke in die Bedingungen der urgeschichtlichen Ozeane
14. März 2018. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

In den urzeitlichen Ozeanen reicherte sich vor rund 2,5 Milliarden Jahren Sauerstoff als Abfallprodukt von Fotosynthese treibenden Lebewesen stark an. Dieser oxidierte das in großer Menge im Wasser enthaltene Eisen. Neue Experimente, bei denen die Verhältnisse der Urozeane simuliert wurden, ergaben nun, dass wider Erwarten das Eisen nicht oxidiert bleibt.

 

   

Aulacopleura konincki aus der Frickhinger-Sammlung
14. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Die gezeigten Frickhinger-Trilobiten gehören zur Art Aulacopleura konincki (BARRANDE, 1846). Dies ist eine im gesamten Barrandium („Prager Becken“, Böhmen) einigermaßen häufig auftretende Art. Dabei darf man nicht erwarten, bei einer Exkursion nach Böhmen nun sackweise Aulacopleuren zu finden, oh nein…

 

   

Leben unter extremer Trockenheit
13. März 2018. Von Ralf Nestler, Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (via idw).
2 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

Erkenntnisse aus der südamerikanischen Atacama-Wüste sind für die Frage nach Leben auf anderen Planeten sehr nützlich, gerade in Bezug auf den Mars. Auch dort war das Klima anfangs feucht, es gab ausgedehnte Gewässer; die Wüstenbildung setzte erst später ein.

 

   

Rasenia (Involuticeras) crassicostata GEYER, 1961
13. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

Ich stelle wieder einmal einen Ammoniten aus dem Weißjura gamma der Frankenalb vor. Es ist eine mit Wohnkammer überlieferte Rasenia (Involuticeras) crassicostata GEYER, 1961, ein schöner Ammonit von einem klassischen Fundort, Tiefenhöchstadt wenig ostsüdöstlich von Bamberg, irgendwann in den 1980er Jahren gesammelt.

 

   

Aber jetzt: Frühling, Frühling!
12. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung (Startseiten; "Hinweise").

Beim gestrigen Gartengang sahen wir in einer eher abgelegenen Ecke Schwertlilien. Wir sehen die kleinen Freundinnen mal als Frühlingsboten an: Netzblatt-Schwertlilien, Iris reticulata. - Nun also, Fossiliensammler und Geologen: Suchen Sie die Ausrüstung zusammen, schärfen Sie Hammer und Meißel und machen Sie sich bereit für die ersten Exkursionen!

 

   

Eine Uptonia jamesoni im Rohzustand (aber nicht mehr lang!)
11. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Funde").

In einer meiner Rohmaterial-Kisten fand ich dieser Tage den hier gezeigten Ammoniten. Es ist eine Uptonia jamesoni mit etwa 11 Zentimeter Durchmesser, kein Riese also, aber recht ordentlich. Ich sammelte sie in den 1990ern im Carixien (Unterjura; Unterpliensbach; Jamesoni-Zone) des berühmten Steinbruches bei Fresney-le-Puceux - und jetzt wird sie präpariert!

 

   

Wie erkennt man Blaualgen? Auf die Struktur kommt es an!  
11. März 2018. Von Susanne Langer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Sie gehören zu den ältesten Organismen der Erde und spielen eine wichtige Rolle in vielen Ökosystemen der Erde. Dennoch ist es schwierig, Fossilien zweifelsfrei als Blaualgen zu identifizieren. Grund dafür ist ihre unauffällige Karbonathülle. Ein Student der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat nun eine Identifikations-Methode entwickelt.

 

   

Der Schlussstein zu einem lange geplanten Artikel ist gekommen
10. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Leitfossil.de bringt demnächst im „Aberranten“ einen Bericht über Herstellung und Art synthetischer Edelsteine aus Bitterfeld. Dies wurde uns möglich gemacht durch mehrfache Hilfe von Hartmut Huhle bei der Info- und Material-Beschaffung. Der jetzige Stein ist sozusagen der Schlussstein (na ja, noch ein geschliffener Roter wäre interessant...).

 

   

Einmalig - Nachwuchs im Kupferschiefer-Aquarium!
10. März 2018. Von Silvio Brandt, Halle an der Saale.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Dorypterus-Exemplare sind im Kupferschiefer extrem selten; die Fundmenge macht gerade mal 0,2 Prozent der Fisch-Funde aus. Entsprechend froh ist der Autor über eine Familie bestehend aus den sexualdimorphen Partnern Mama und Papa und einem Sprössling, dem kleinsten überhaupt bekannten Vertreter der Gattung.

 

   

Ein Holzmadener Ichthyosaurier-Wirbel mit einer winzig kleinen Geschichte
9. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Ein Leser schrieb und berichtete, dass er schon so und so oft in Ohmden (bei Holzmaden) geklopft hatte und noch nie einen Wirbel gefunden hatte. Wie denn meiner aussieht? Ich zeige ihn gerne. Früher, als er noch in der Posidonienschiefer-Platte saß, war er schöner, aber damals dachte ich offenbar anders, weshalb ich ihn herausklopfte.

 

   

Die zehnte Rositzer Mineralien- und Fossilienbörse
9. März 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Die Börse ist gut eingeführt und beliebt. Natürlich werden nicht nur Sammler hinter den Tischen stehen, aber es werden bestimmt viele Sammler da sein, als Anbieter und Besucher. Vermutlich werden auch schöne Thüringer Fossilien angeboten werden, z.B. aus Kupferschiefer und Zechstein (Rositz liegt in Thüringen nicht weit von Gera).  Frei zugänglich.

 

   

Nicht vergessen: Am Sonntag ist die Nürnberger Mineralien- und Fossilienbörse!
9. März 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wenn es Ihnen irgendwie ausgeht - fahren Sie hin! Die Nürnberger Mineralien und Fossilienbörse ist sehenswert, immer gemütlich, manchmal mit überraschenden Angeboten, vielem regionalen Fossilien nund ganz vielen netten Leuten vor und hinter den Tischen!  Frei zugänglich.

 

   

Deutliche menschliche Belastung der Umwelt bereits in der Bronzezeit nachweisbar - "Frühes Anthropozän" in Eisbohrkernen nachgewiesen
8. März 2018. Von Stephan Brodicky, Universität Wien (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Geowissenschaftler haben herausgefunden, dass der menschliche Einfluss auf die Umwelt schon sehr früh begann. Die erhöhte Konzentration von Schwermetallen in Eisbohrkernen belegt ein "Frühes Anthropozän" ab der Bronzezeit.

 

   

Anglonautilus aus England…
8. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4  Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Bei einer Exkursion in Devon fand ich den hier gezeigten cymatoceratiden Nautiliden. Ich dachte anfangs, mein Fundstück sei ein Nautilus largilliertianus ORBIGNY 1840 [Pseudocenoceras largilliertianum (ORBIGNY, 1840)]. Die Wulstrippen belegen aber die Zugehörigkeit zu Anglonautilus.

 

   

Auf dünnem Eis in der warmen Arktis
8. März 2018. Von Ralf Röchert, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Das Meereis in der Arktis schwindet weiter: Seit Satelliten in den 1970er Jahren die weiße Kappe über dem Nordpolarmeer im Blick haben, war die Fläche in keinem einzigen Februar so klein wie dieses Jahr. Grund dafür sind Warmlufteinbrüche, die nicht nur häufiger in die Arktis kommen, sondern auch stärker werden und weiter nach Norden dringen.

 

   

Mal Frühling, mal Winter... Aber wir sind auf dem richtigen Weg!
7. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Bilder, heute mit geringem Zeitversatz fotografiert:
Richters Garten (Augsburg, Bayern), Mittwoch, 7. März 2018, 12 Uhr 08: Märzenbecher, jetzt im richtigen Monat.
Sennewitz (Saalekreis, Sachsen-Anhalt), Mittwoch, 7. März 2018, gegen 9 Uhr: Winterwald! Foto Hartmut Huhle.

 

   

Quastenflosser und Quastenflosser-Zähne
5. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Quastenflosser sind fossil wie auch rezent größte Raritäten. Die fossilen Funde stammen aus Devon und Karbon, Perm, Trias, Jura und Kreide. Im Fossilreport werden rund 28 Gattungen mit etwa 70 Arten aufgeführt. Mit dem Ende der Kreidezeit ist es vorbei mit den Quastenflossern – jeglicher Nachweis in jüngeren Schichten fehlt. Man dachte, sie seien ausgestorben.

 

   

Ein perfektes Parataxioceras aus Restbeständen
5. März 2018. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Präparation").

Bei der Durchsicht von Restbeständen ist mir dieser Tage wieder ein interessanter Ammonit in die Hände gekommen. Es handelt sich um einen Vertreter der Gattung Parataxioceras aus dem Weißjura gamma 2 von Gräfenberg (Steinbruch Deuerlein). Bereits im Rohzustand war zu erkennen, dass der Mundsaum mit der Apophyse erhalten ist.

 

   

Ein problematischer Macraster aus der Unterkreide von Texas
4. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich möchte Ihnen hier wieder einmal zeigen, dass die Beschäftigung mit unseren Fossilien nicht nur im Bereich der „Hardware“ interessant ist, sondern auch sehr vielseitig, anregend und unterhaltsam sein kann, wenn man sich etwas intensiver mit den Informationen vom Namen und Autor bis Schicht und Fundort auseinander setzt.

 

   

Jahrgangs-CD verschickt! Endlich!
4. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wir hatten technische Probleme - es dauerte diesmal lange, bis die CD rund lief!
Aber jetzt sind die Scheiben unterwegs.
Entschuldigung für die Verzögerung!

 

   

Ein alpiner Unterjura-Ammonit aus Salzburg
1. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Als Beispiel für die so seltenen, taxonomisch hochinteressanten und oft auch schönen Unterjura-Ammoniten der Alpen zeige ich hier einen Alsatites proaries. Ich erhielt ihn 1989 von Reinhard Veit. Er war immer wieder mal in den teils für sich neu entdeckten Gräben unterwegs gewesen, hatte wunderbare Fossilien mitgebracht und erzählte auch anschaulich davon.

 

   

Veranstaltungs-Programm 2018 und Börsen-Hinweis - Natur- und Regionalgeschichte Bitterfeld e.V.
1. März 2018. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seite, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Das Jahr über ein sehr interessantes Vortrags-Programm und am 10. März als endlich wieder stattfindendes Ereignis die traditionsreiche  Bitterfelder Börse! Man darf gespannt sein, was es geben wird - ganz sicher Bernstein, vielleicht auch Haizähne aus Espenhain oder Zwenkau und Schnecken aus Amsdorf? Kuperschiefer-Fossilien?  Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien März: Ichthyosaurier-Wirbel aus dem Unterjura der Oberpfalz
1. März 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen (externe Startseite und „Depot Monatsfossilien").

Die Monatsfossilien-Stufe mit den drei Ichthyosaurier-Wirbeln stammt aus einer Baugrube in Postbauer-Heng (südlich Altdorf, nordwestlich von Neumarkt in der Oberpfalz), Gefunden wurde sie 1987. Fundschicht ist der Schwarzjura epsilon sensu Quenstedt (Unterjura; Untertoarc).  Frei zugänglich.

 

   

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress
26. Februar 2018. Von Tinka Wolf, Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS - e. V. (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wie Korallen bleichen auch Foraminiferen in tropischen Riffen bei steigender Wassertemperatur. In der Forschung können die Einzeller helfen, die Folgen des Klimawandels auf kalkbildende Organismen zu untersuchen. Aktuell wurde analysiert, wie tropische Foraminiferen und deren symbiontische Algen auf molekularer Ebene mit steigender Meerestemperatur umgehen.

 

   

Veranstaltungs-Programm 2018 des Freundeskreises des Museums für Naturkunde Chemnitz
26. Februar 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das geologisch wie paläontologisch und auch mineralogisch hochinteressante Vortrags-Programm im Museum für Naturkunde in Chemnitz bietet auch 2018 wieder rundum Interessantes!. Ein sehr attraktives Angebot für Sammler und natürlich auch für allgemein naturwissenschaftlich Interessierte.  Frei zugänglich.

 

   

Meine ersten beiden Seeigel der Art Echinocorys sulcatus
26. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Diese bei vielen Sammlern bekannten und bei allen Sammlern, die Seeigel mögen, in der Sammlung liegenden Fossilien werden hauptsächlich in einem großen Steinbruch bei Dalbyover gefunden. Der abgebaute helle Kalk gehört zum basalen Alttertiär, dem Dan (unterstes Paleozän). Ich zeige Seeigel, die ich 1991 von Gretel Järschke erhielt.

 

   

Neanderthaler waren die Schöpfer der ältesten Höhlenkunst
26. Februar 2018. Von Gabriele Meseg-Rutzen, Universität zu Köln (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Die Schaffung eiszeitlicher Wandkunst galt bisher als letztes exklusives Kennzeichen des anatomisch modernen Menschen. In spanischen Höhlen wurde nachgewiesen, dass Neanderthaler die Schöpfer der ältesten Höhlenkunst waren. Über die kognitiven Fähigkeiten von Neanderthalern im Vergleich zu denen des modernen Menschen wird in der Forschung seit Jahren diskutiert.

 

   

Veranstaltungs-Programm 2018 des Arbeitskreises Geologie und Archäologie Kirchberg an der Jagst
26. Februar 2018. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Sie finden hier das aktuelle wie gewohnt vielseitige Programm der traditionell hervorragenden Vorträge und sonstigen Veranstaltungen dieses Arbeitskreises, die ein großes Themenfeld von der Vorgeschichte über die Paläontologie bis zur Geologie umfassen. Auch Gäste sind willkommen!  Frei zugänglich.

 

   

Historisches über die industrielle Bernstein-Gewinnung in Ostpreußen
24. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
46 Seiten, 76 Abbildungen ("Konglomerat").

„Der aus dem fossilen Harz vorweltlicher Nadelholzarten vor Millionen Jahren entstandene Bernstein tritt auf der ganzen Erde nur an einer einzigen Stelle, und zwar an der Küste Ostpreußens, in nutzbaren Mengen auf.“ So lesen wir bei Direktor Otto Behrens in seinem Artikel „Der Bernstein und seine Gewinnung“ (1925).

 

   

Jahrgangs-CD 2017 erschienen! 14 abgeschlossene Jahrgänge Leitfossil.de! Und eine Sonderaktion!
22. Februar 2018. Redaktionell.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Sie haben hier die Gelegenheit, Ihre Leitfossil-CD-Bibliothek zu ergänzen bzw. aufzubauen. Im Rahmen einer Sonderaktion bieten wir die Jahrgangs-CDs 2004 bis 2017 zu einem sehr niedrigen Preis an. Prüfen Sie, welche Jahrgänge Ihnen fehlen und melden Sie sich bei uns! Prämie für Neu-Abonnenten!  Frei zugänglich.

 

   

Aptychen-Funde aus der Frankenalb
22. Februar 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

In diesem Sommer hatte ich das Glück, in einem Steinbruch über dem Altmühltal einige besonders schöne Aptychen zu finden. Sie gehören zum Lamellaptychus-Typ und sind an sich nicht selten, wobei Top-erhaltenen Stücke natürlich nicht so häufig sind. Es gibt auch einen zweiten ebenfalls relativ häufigen Aptychen-Typ, Laevaptychus.

 

   

Ein Taramelliceras aus dem Weißjura beta der Schwäbischen Alb
22. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige ein Taramelliceras, das ich vor vielen Jahren von Hanspeter Trefzer erhielt, einem fleißigen Sammler und hervorragenden Präparator. Es ist der Phragmokon eines Taramelliceras hauffianum (OPPEL, 1863) und stammt aus dem Weißjura der Schwäbischen Alb (Oberjura; Oberoxford; Bimammatum-Zone; basaler Weißjura beta im Sinne Quenstedts).

 

   

Oxycerites aspidoides mit mannigfaltigem Bewuchs
20. Februar 2018. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
1 Seite, 1 Abbildung ("Funde").

Ammonitenschalen mit Bewuchs sind im Parkinsonien-Oolith von Sengenthal keine Seltenheit. Trotzdem ist dieser rund 10 Zentimeter messende Oxycerites aspidoides (OPPEL) eine Besonderheit. Während eine große Serpel die eine Flankenhälfte ganz für sich in Anspruch genommen hat, ist die andere Hälfte dicht mit kleinen Serpeln und Bryozoen-Kolonien bedeckt.

 

   

Freie Septen im Liparoceraten-Bruch
20. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Nun, beim Graben und Kratzen und auch ein wenig Aufklopfen birgt oder produziert man auch diverse Bruchstücke. Mir ging ein kleineres Liparoceras in der Hand zu Bruch. Glücklicherweise schaute ich mir die Bruchstücke des hohlen Ammoniten an und erkannte, dass in den Phragmokon-Kammern Reste der Septen erhalten waren. Eingepackt und mitgenommen, natürlich.

 

   

Leopold von Buch (1848): Über Ceratiten 
19. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
19 Seiten, 22 Abbildungen ("Klassiker").

Vor ziemlich genau 170 Jahren, am 20. Januar 1848, hielt Leopold von Buch in der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin einen sehr ge- und berühmten Vortrag „Über Ceratiten“. Er erläuterte die Gruppe der Ceratiten im Allgemeinen und beschrieb 15 Ceratiten-Formen im Besonderen, viele davon in der Publikation der Rede errichtet.

 

   

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt
19. Februar 2018. Von Sabine Heine, Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig  (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein internationales Wissenschaftlerteam überarbeitet mit einer großen Datenmenge an genomischen Informationen den Stammbaum der Tagfalter. Die neuen Erkenntnisse zeigen: Die mutualistischen Wechselbeziehung zwischen Schmetterlingen und Ameisen sind in der Evolution drei Mal unabhängig entstanden.

 

   

Nix wars - der Winter ist wieder da...
17. Februar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Unser redaktionelles Kommunique zum Wetter von heute, 17. Februar 2018, klingt überhaupt nicht gut: Endlose Schneefälle mit wiederholtem Schippen, noch nicht einmal die Katze geht hinaus. Und wir wollten doch so gerne bald wieder im Garten sitzen und unseren Kaffee trinken. Na, dann eben demnächst.

 

   

Fossilien aus der Eisenerz-Lagerstätte des Isère: Saint-Quentin-Fallavier („La Verpillière“).
No. 2 der Reihe „Berühmte Fossil-Lagerstätten“

17. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 27 Abbildungen ("Fundstellen").

Im Osten von Lyon wurde im 19ten Jahrhundert Eisenerz abgebaut. Die meisten der in den Museen liegenden Fossilien wie auch die heute auf den Börsen angebotenen Ammoniten stammen von den Erzabbauen/Halden von Saint-Quentin-Fallavier.

 

   

Warum der Meeresboden in Bewegung gerät
16. Februar 2018. Von Andreas Villwock, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Meeresboden-Rutschung vor Mauretanien wurden mit Hiklfe älterer Bohrkerne aus stabilen Hangbereichen aus den 1980er Jahren. Alte und neue Proben und seismische Daten zeigen, dass der Hang genau dort ins Rutschen gekommen ist, wo Schlamm aus den Überresten fossiler Planktonorganismen (Diatomeen) von einer Tonschicht überlagert wird.  

 

   

Die Bildauswahl für die neue Leitfossil-CD - eine harte, aber bunte Arbeit!
15. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 2 Abbildungen ("Aberrantes").

Ich will hier nur mal zeigen, wie das so zugeht, wenn das Cover für eine Leitfossil-Jahrgangs-CD entsteht. Nicht dass Sie denken, das geht einfach schnippschnapp, im Handumdrehen – das ist eine ganz schöne Strecke Arbeit! Das macht zwar viel Spaß, aber es ist auch zeitaufwändig.

 

   

Epipeltoceras mit Blasenbildung
15. Februar 2018. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
1 Seite, 2 Abbildungen ("Funde").

Wie wichtig es ist, über die Gehäuseform eines Ammoniten vor der Präparation genau Bescheid zu wissen, zeigt dieses Epipeltoceras semimammatum von Gräfenberg (Steinbruch Deuerlein; unterer Weißjura, oberes Oberoxford). Im vorderen Drittel des letzten Umgangs ist ein Übersatz zu erkennen, den ich anfangs als Gesteinsbedeckung gedeutet hatte.

 

   

Ein wunderschönes Hildoceras aus den Grands Causses
14. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Bei der Suche nach Bildern für das Cover der Leitfossil-CD 2017 stieß ich auf das Bild eines großartigen Hildoceraten, gesammelt bei Le Clapier. Ich weiß nicht, wem der Ammonit gehört, nur, dass ich das Foto im Dezember 2007 beim Treffen der „Fossilienfreunde Augsburg“ machte. Also vermutlich "Sammlung Gassner" oder "Sammlung Schütz"!

 

   

Achate aus der Pfalz als Schmucksteine
13. Februar 2018. Von Manfred Fischer, Laugna.
4 Seiten, 8 Abbildungen ("Praktisches").

Nach der letzten Südfrankreich-Richter-Reise habe ich alle Tagesgaben noch einmal angeschaut. Die polierten Achate von E. W. mit den schönen Zeichnungen und teilweise durchsichtigen Lagen haben mich besonders fasziniert. Es wäre zu schade, diese Stücke in eine Schublade zu stecken. So kam ich auf den Gedanken, Schmuckstücke daraus zu machen.

 

   

Aber jetzt! Der Winter ist vorbei! (Hoffentlich bleibt das so!) Die Märzenbecher sind da!
13. Februar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 3 Abbildungen (externe und interne Startseite).

Die Märzenbecher, wieder auferstanden aus der Schneelast, blühen mit den Schneeglöckchen und Winterlingen um die Wette. Und manche Farnwedel sind diesen "Winter" gar nicht erst abgefroren. So soll es sein! So wie es aussieht, können wir bald wieder raus, zum Fossiliensammeln oder zu was auch immer.  Frei zugänglich.

 

   

Lernen Sie Fotografieren und besorgen Sie sich einen Endriss!
13. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Bei der Materialsichtung für einen Beitrag fiel mir auch ein Kosmos-Bändchen über den „Bernsteinwald“ in die Hände. Und darin fand ich einen Prospekt aus dem Jahr 1927, nach heutigem Sprachgebrauch ist das ein Flyer. Auf diesem Werbezettel aus dem Hause Franckh wird geworben für „Photographieren leicht gemacht“ und für den "Endriss", einen Jugendfreund.

 

   

Tief in die Ohren geschaut: Neue Erkenntnisse zur Evolution der Hirsche
13. Februar 2018. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Hirsche (Cervidae) sind Ikonen der abendländischen Kultur und haben schon in vorgeschichtlicher Zeit die Menschen stark geprägt. Seit vielen Jahrmillionen bilden sie einen wesentlichen Bestandteil der landlebenden Biomasse und umfassen so unterschiedliche Arten wie den riesigen holarktischen Elch, den Muntjak und den winzigen südamerikanischen Pudu.

 

   

Belemniten-Rostren der Art Hibolithes semihastatus 
12. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Die Rostren stammen aus einer klassischen Lokalität, die seit langem nicht mehr existiert, nämlich aus der ehemaligen Ziegelei-Tongrube in Kandern/Baden-Württemberg. Es handelt sich um Rostren der Art Hibolithes semihastatus (BLAINVILLE, 1827), belegt aus Callov (oberer Mitteljura) und Oxford (bis zur Bifurcatum-Zone, oberes Mitteloxford, unterer Oberjura).

 

   

Die Tropenwälder der Erde neu klassifiziert
12. Februar 2018. Von Christian Wißler, Universität Bayreuth (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Erstmals wurde systematisch untersucht, wie die tropischen Wälder der Erde evolutionsgeschichtlich miteinander verwandt sind. Die phylogenetischen Analysen ergaben, dass sich zwei Weltregionen unterscheiden lassen, in denen die Wälder einen besonders hohen Verwandtschaftsgrad aufweisen: Der amerikanisch-afrikanische Raum und der indo-pazifische Raum.

 

   

Angesammelt ist! Die ersten Funde aus dem neuen Jahr
11. Februar 2018. Von Hartmut Huhle, Röblingen am See.
3 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

In diesem Jahr hat der Winter im Flachland schon Anfang Januar eine große Pause eingelegt. Eigentlich war noch gar kein Winter. Da bietet sich das Ansammeln geradezu an. So habe ich mich am Sonntag, dem 14. Januar, in den Südharz aufgemacht, um den „Holzfeldern“ einen Besuch abzustatten.

 

   

Sammlungs-Unterbringung no. 39: Kleinfossilien auf edlem Sockel
10. Februar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 7 Abbildungen ("Praktisches").

Eine nachahmenswerte Unterbringung von empfindlichen Kleinfossilien: Berührungs- und staubsicher, verwechslungssicher etikettierbar und gut aussehend. Was will man mehr! Zudem scheint mir die erhöhte Präsentation kleiner und flacher Fossilien auch sinnvoll zu sein - die Objekte sind hier oben wesentlich besser sichtbar als unten auf dem Dosenboden.

 

   

Ein Blick in Knochenhöhlen in der Ardèche (und noch eine Schmelzkappe eines Höhlenbären-Zahns)
10. Februar 2018. Von Simon Studer, Lahr/Kuhbach.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Geologisches").

Seit ein paar Jahren bin ich immer wieder in Höhlen unterwegs, am liebsten in der Ardèche (Südfrankreich). Uns Fossiliensammlern fallen natürlich sofort "besondere Strukturen" auf. So konnte ich vom Höhlenbärschädel über diverse andere Schädel und zahlreiche Knochen vielerlei entdecken. Die Fossilien blieben aber in den Höhlen, abgesehen von Kleinfunden.

 

   

Rätsel no. 3 - die Lösung
10. Februar 2018. Redaktionell.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Wir waren höchst erstaunt, in kurzer Zeit zwei vollkommen richtige Antworten zu erhalten! Herzlichen Dank an die „Richtigen“, aber auch an alle anderen, die geschrieben haben. Die richtigen Antworten kamen von Diana Fatttori & Nando Musmarra und von Michel Veit. - Das Foto zeigt die Struktur des Preis-Holzes.

 

   

Ein ungewöhnliches Taramelliceras externnodosum aus Gräfenberg
9. Februar 2018. Von Victor Schlampp, Rednitzhembach.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Funde").

Im Mai 2017 hatte ich die Sammlung meines verstorbenen Sammlerfreundes Jürgen Schwarz aus Igensdorf angekauft. Darin war auch ein in mehrfacher Hinsicht ungewöhnliches Taramelliceras externnodosum (DORN) aus der basalen Bimammatum-Zone von Gräfenberg (Steinbruch Deuerlein), mit 14 Zentimetern ungewöhnlich groß.

 

   

Winter! Echter böser, knirschender, beißender Winter!
8. Februar 2018. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Verflixt! Nun also doch noch - Wintereinbruch, Schneefälle (= Schneeschippen), trostlose Weiße usw. Immerhin, beim Blick aus dem Fenster, vom Arbeitsplatz aus, sehen wir die bunt blühenden Gartenkugeln und Gabos aus dem Schnee blinzelnde Keramik-Dinosaurier. Und das macht gute Laune.   Frei zugänglich.

 

   

Moderner Mensch versus Riesentier - Mega-Pflanzenfresser wurden vom Menschen verdrängt und ersetzt
8. Februar 2018. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Senckenberg-Wissenschaftler Hervé Bocherens hat das Aussterben von Mega-Herbivoren – pflanzenfressende Tiere über eine Tonne Gewicht – vor etwa 12000 Jahren untersucht. Der Wissenschaftler kommt zum Schluss, dass der moderne Mensch Aussterbegrund für die riesigen Landtiere war, zum anderen aber auch deren Ökosystemfunktionen zu Teilen übernommen hat.

 

   

Ein Ceratodus-Zahn aus dem Hohenecker Kalk
7. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige hier einen Zahn der Art Ceratodus kaupi, der allerdings ein Etiketten-Problem hat. Es liegen zwei authentische Etiketten beim Fossil, aber mit unvollständigen Angaben. Auf dem größeren steht „Zahn eines Lungenfischs – Trias“, auf dem kleineren „kaupii“. Die Angaben stimmen, die „Trias“ können wir mit „Keuper“ ergänzen. Aber der Fundort fehlt.

 

   

Erste Bernsteinfossilien Neuseelands entdeckt
6. Februar 2018. Von Romas Bielke, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Schmidt (Universität Göttingen) und Prof. Dr. Daphne Lee (University of Otago, Dunedin) hat erstmals neuseeländische Bernsteineinschlüsse entdeckt und untersucht. An mehreren Fundstellen fand man Spinnen, Milben, Mücken, Käfer und andere Gliederfüßer sowie Pilze aus Oligozän und Miozän.

 

   

Garantiana mit Röhrenwurm aus Kinding
6. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5  Seiten, 4 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige Ihnen hier eine Garantiana mit beidseitig erhaltenen Apophysen. Die Besonderheit des Stückes ist der aufgewachsene Röhrenwurm. Er siedelte nahe der Venter-Mitte und änderte mehrmals die Wachstums-Richtung. Diese Änderungen sind durch variable Kriterien vorgegeben, wobei die Verfügbarkeit nährstoffreichen Freiwassers Priorität hat.

 

   

Ein Gang durch die Zoolithenhöhle
5. Februar 2018. Von
 Stefan Werner, Zwickau.
19 Seiten, 31 Abbildungen ("Geologisches").

Hier zeige ich mit einigen Bildern die Zoolithenhöhle, so wie ich sie kennen lernte. Ich lade die Leser ein zu einem Gang durch die Höhlenräume – allerdings, mit viel Steigen auf Leitern und Steigeisen – der Zoolithenhöhle. Es war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Ich zeige auch die von mir in der Halde vor dem Höhleneingang gefundenen Fossilien.

 

   

Persististrombus coronatus von einem berühmten Fundort in Italien
4. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
6 Seiten, 8 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige hier wieder einmal ein schönes Schneckenhaus aus dem italienischen Pliozän. Es ist ein Strombus-Exemplar, früher zusammenfassend in verschiedenen Varietäten bezeichnet als Strombus coronatus. Die Art wurde 1827 von Defrance errichtet. Mittlerweile werden die diversen Formen als Unterarten benannt und zusammengefasst in der Gattung Persististrombus.

 

   

Medianschliffe von Ammoniten – ein einfacher Weg der Anfertigung
4. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Praktisches").

Ich zeige hier als Anregung den Median-Schliff eines Ammoniten aus der madagassischen Unterkreide (Alb), einer Grycia. Die Anfertigung solcher Schliff-Präparate ist recht einfach; das Wichtigste ist dabei Geduld. Man kann Ammoniten von vielerlei Fundstellen schleifen - probieren sie es mal!

 

   

Grammoceras doerntense (DENCKMANN, 1887) aus dem Nordharz
4. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 10 Abbildungen ("Lehrreiches").

Der Ammonit stammt aus der Sammlung G. Ernst und ist ein Grammoceras doerntense (DENCKMANN, 1887). Die Art wurde im Jahre 1887 errichtet im Rahmen seiner Untersuchungen der Geologie und Paläontologie der Dörntener Gegend: Ammonites (Harpoceras) doerntensis. Das Fossil stammt aus der Grube „Georg Friedrich“, später auch Erzbergwerk Dörnten genannt.

 

   

Ein Bernstein aus Westpreußen
3. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3  Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige einen 1885 gesammelten Bernstein von einer mir bisher unbekannten Lokalität namens „Swaroschin“ (ab 1945 Swarozyn). Das Dorf liegt in Polen im Powiat Tczewski, Woiwodschaft Pommern, rund 35 Kilometer südlich von Danzig. Es muss sich um eine kleine für Intensiv-Abbau ungeeignete Sekundär-Lagerstätte handeln/gehandelt haben.

 

   

Verheerende Erdbeben wiederholen sich regelmäßig
3. Februar 2018. Von Christian Flatz, Universität Innsruck (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Bei der Analyse von Sedimentkernen aus chilenischen Seen entdeckte ein internationales Team von Wissenschaftlern, dass sich sehr große Erdbeben in relativ regelmäßigen Abständen wiederholen. Berücksichtigt man auch kleinere Erdbeben, so wird das Wiederholungsintervall immer unregelmäßiger, bis hin zu einem Ausmaß, wo Erdbeben zeitlich zufällig auftreten.

 

   

Korrektur zu Stramonita haemastoma consul (GMELIN, 1791)
2. Februar 2018. Von Klaus P. Weiss, Lauf a.d. Pegnitz.
1 Seite, 1 Abbildung ("ForumFossil").

Aktuell wird von den führenden Spezialisten der Familie Muricidae (Gofas, Vandepitte & Houart) Murex consul GMELIN, 1791 als Synonym von Stramonita haemastoma (LINNAEUS, 1767) angesehen, die fossile Schnecke kann also nicht als Unterart von Stramonita haemastoma (LINNAEUS, 1767) akzeptiert werden.

 

   

Flexicalymene retrorsa (FOERSTE, 1910) aus Ohio
2. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 5 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich führte 1985 eine Gruppe amerikanischer Fossiliensammler 10 Tage durch Süddeutschland, von Holzmaden bis Sengenthal. Von Carlos Bazan erhielt ich im Tausch u.a. einen schönen Trilobiten aus dem Ordovizium von Ohio, eine Flexicalymene retrorsa. Ich war ja damals vor allem auf Jurafossilien fixiert, aber der Trilobit gefiel mir und gefällt mir noch heute.

 

   

Da staunen Sie, nicht wahr! Kieselholz-Blüte!
2. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite1, 1 Abbildung ("Aberrantes").

Bei uns stehen noch Kakteen, die ich von meiner Eltern übernahm. Ein Rotblüher steht genau über einem Kieselholz-Stamm aus dem Chemnitzer Rotliegend, was vor allem prachtvoll ist, wenn der Kaktus blüht und die großen roten Blüten hinab hängen zum Holz. Das gibt dann einen schönen Kontrast zu den blau fluoritisierten Partien des Stammes.

 

   

Eine Sturia vom berühmten Theokafta-Hügel bei Lygourio/Griechenland
2. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Sturia MOJSISOVICS, 1882, ist eine Ceratiten-Gattung mit ammonitischer Lobenlinie, die in der Untertrias auftritt. Das Gehäuse ist flach scheibenförmig und sehr engnabelig ohne Radial-Berippung, jedoch treten meist scharf gezeichnete Spiralstreifen auf, entweder auf der gesamten Oberfläche, nur im inneren Flankenbereich und/oder nur auf dem Venter.

 

   

Stramonita haemastoma consul (GMELIN, 1791) aus dem Tyrrhen
1. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 8 Abbildungen ("Konglomerat").

Hier eine hübsche Schnecke, erworben vor langen Jahren von Piero Garonetti. Grundsätzlich sieht sie ein wenig aus wie eine farblich etwas herunter gekommene rezente Meeresschnecke. Aber sie hat doch schon einige Zehntausend Jahre auf dem Buckel - wohl so um 100000 Jahre wird sie vielleicht alt sein, mehr oder weniger - sie stammt aus dem Tyrrhen.

 

   

Ein pigmentiertes Pleuroceras von Püchitz (ICE-Trassen-Deponie)
1. Februar 2018. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Funde").

Bemerkenswert ist das Pleuroceras aus zweierlei Gründen. Zum einen hat der exakt 10 Zentimeter große Ammonit noch die meisten seiner Stacheln und das beidseitig. Zum anderen sind auf beiden Seiten auf den partiell erhaltenen Oberschale-Resten die Pigmentgruben der ehemaligen Spiralstreifung erhalten.

 

   

Archaische Bakterienriffe in pinkfarbener Salzlake
1. Februar 2018. Von Romas Bielke, Georg-August-Universität Göttingen (via idw).
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Geologisches").

Geo- und Mikrobiologen der Universität Göttingen sind mit Proben von kalkigen Lagunenschlämmen und Kalkriffen von einer vierwöchigen Expedition auf das Aldabra Atoll im Indischen Ozean zurückgekehrt. Die Analyse der Proben soll erstmals ein umfassendes Bild zu den mikrobiellen Gemeinschaften auf diesem Atoll liefern.

 

   

Rätsel no. 3 - was ist das denn?
1. Februar 2018. Redaktionell.
3 Seiten,5 Abbildungen ("Konglomerat").

Und wieder einmal ist Fachwissen gefragt: Was sehen Sie auf diesem Bild? Wir teilen vorerst nur die Größe mit: Maximal 0,9 Zentimeter. Na ja, und noch die Herkunft: USA. Als Preis gibt es eine Kieselholz-Scheibe eines Laubbaums, aus vulkanischen Tuffiten; Unterpliozän (Genteng-Formation); Provinz Banten, West-Java/Indonesien. Maximal 17 Zentimeter.

 

   

Monatsfossilien Februar: Knospenstrahler der Art Pentremites godoni und Allgemeines zu den Blastoidea
1. Februar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 16 Abbildungen (externe Startseite und „Depot Monatsfossilien").

Knospenstrahler gab es seit dem Silur bis zum Perm. Häufiger treten die Fossilien im Karbon Nordamerikas und im Perm Timors und weiterer indonesischer Inseln auf. Auch im Karbon von Belgien und Nordfrankreich (Bretagne), Irland und England findet man Blastoiden. Es gibt auch einige wenige Formen im deutschen Devon.

 

   

Diamanten lassen tief blicken: Bayreuther Forscher entdecken Oxidationsprozesse im Erdinnern
29. Januar 2018. Von Christian Wißler, Universität Bayreuth (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildung ("Geologisches").

Diamanten haben nicht nur als Juwelen, sondern auch für die Geoforschung einen einzigartigen Wert. Sie enthalten winzige Einschlüsse von Mineralen, die dazu beitragen, chemische Prozesse im Innern der Erde aufzuklären. Das in Granat-Einschlüssen enthaltene Eisen ist ungewöhnlich stark oxidiert, wenn die Diamanten in großer Tiefe entstanden sind.

 

   

Kieselholz aus der Sandwüste
27. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 9 Abbildungen ("Funde").

Ein Fund von ganz weither, gemacht sozusagen beim Spazierengehen und ohne Fossilien-Ambition, einfach aufgehoben als Handschmeichler... Ein Bekannter arbeitete früher eine Zeit in Libyen, in einem der Ölfelder des Syrte-Beckens. Dort sammelte er das hier gezeigte Kieselholz auf, das er mir mitbrachte.

 

   

Archaeopteryx, der Elfte
26. Januar 2018. Von Eva-Maria Natzer, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (via idw).
2 Seiten, 1 Abbildungen ("Konglomerat").

Archaeopteryx, der älteste bekannte Vogel, lebte vor 150 Millionen Jahren in einer subtropischen Landschaft aus Inseln und Lagunen im heutigen Bayern, das damals von einem flachen Meer bedeckt war, den nördlichen Ausläufern des Urmittelmeeres. Alle bisherigen Fossilien des Urvogels wurden im sogenannten Solnhofener Archipel im heutigen Altmühltal entdeckt.

 

   

Lösung des im Gerd-Wachno-Berichtes integrierten Rätsels (no. 2)
25. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Der Zahn ist in der Tat ein historisch manipuliertes Artefakt und wurde zusammen mit Werkzeugen und Pfeilspitzen gefunden (unter anderem zusammen mit den auf Abbildung 11 im Wachno-Beitrag gezeigten Spitzen). Die beiden lateralen Kerben wurden von Hand herausgebrochen, um einen guten Halt für eine Sehne oder ein Lederband zu schaffen.

 

   

Liebig-Sammelbilder, Serie 466: "Das Gold"
25. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
8 Seiten, 14 Abbildungen ("Geologisches").

In dieser 1900 erschienenen Serie wird "Das Gold" vorgestellt, von der Gewinnung bis zur Verarbeitung, vom Gold Rush in Alaska bis zur Goldschmiede-Werkstätte. Wir haben einige zusätzliche Bilder zu den Liebig-Karten gestellt mit Berggold-Stufen usw., auch Bilder von Produkten wie Münzen und Schmuck.

 

   

Eine Fundstelle im Aveyron für schöne Toarcien-Ammoniten
24. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 43 Abbildungen ("Fundstellen").

Ich beschreibe hier eine relativ kleinräumige Fundstelle in den Grands Causses und zwar im Département Aveyron, am Südrand des Causse du Larzac. Erschlossen sind tonmergelige Schichten des Toarcien (oberer Unterjura). Das Sammeln ist einfach bis etwas schwieriger, wenn man in die steilen Schluchtbereiche vordringt. Die Funde sind in der Regel gut.

 

   

Demnächst erscheint ein Artikel über das großartige Paläontologische Museum der Universität Tübingen!
22. Januar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Museen").

Im Museum gibt es enorm viel zu sehen, von der umfangreichen Invertebraten-Ausstellung über die Höhlenbären, die höchst beeindruckenden marinen Jura- und Kreide Reptilien, die permischen und triassischen Landwirbeltiere (im Bild ein Rhynchosaurier der Trias) bis zum Arbeitsplatz von F. A. Quenstedt. Wir freuen uns auf die Publikation des Artikels!

 

   

Sonderausstellung über Johann Christoph Matthias Reinecke
22. Januar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Jeder kennt seinen Namen (z.B. von "Reineckeia") und kaum jemand weiß etwas über ihn. Ändern Sie das durch den Besuch der Coburger Ausstellung, die am 11. März eröffnet werden und bis zum bis 30 September 2018 bestehen wird. Sie haben dort auch Gelegenheit, die lange als verschollen gegoltenen Reinecke'sche Originale zu sehen.  Frei zugänglich.

 

   

Lytoceras siemensi aus der Bauaushub-Deponie
21. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Aus der ehemaligen Deponie Aushub-Winn stammt das hier gezeigte Handstück, eigentlich eher ein „Handstückchen“, mit einem schönen Lytoceras. Es kommt nicht aus einem Laibstein, sondern aus einer den Dactylioceraten-Platten der Schlaifhausener Gegend ähnlichen Kalkbank des tieferen Schwarzjura epsilon (Untertoarc; Tenuicostatum-Zone).

 

   

Die "Mineralien 2017" in Hamburg
20. Januar 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
9 Seiten, 23 Abbildungen ("Börsen").

Die Messe „Mineralien 2017“ läutete am 1. Dezember die Adventszeit ein, jedenfalls für die Steinsammler, und dauerte bis zum 3. Dezember. Meine Besuche fanden am Freitag und am Samstag-Nachmittag statt. Den Samstag hatte ich mir für Bernstein-Inklusen eingeplant, da das eingehende Sichten des vielen Materials doch recht viel Zeit beansprucht.

 

   

Älteste Schmetterlinge durchstreiften bereits "Jurassic Park"
20. Januar 2018. Von Meike Rech, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart (via idw).
3 Seiten, 5 Abbildung ("Konglomerat").

Ein Forscherteam der Universität Utrecht entdeckte in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den USA, des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und des Naturkundemuseums Stuttgart in einem Bohrkern aus Norddeutschland die mit 201 Millionen Jahren derzeit ältesten fossilen Reste von Schmetterlingen (Lepidoptera).

 

   

Franken-Feldfunde vor dem (vielleicht…) bevorstehenden Wintereinbruch!
20. Januar 2018. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
8 Seiten, 15 Abbildungen ("Funde").

Der leider bereits 2011 verstorbene Fossiliensammler Eberhard Voss hatte für die Ausstellung seiner Fossilien im Hirschaider Museum eine Karte gezeichnet, auf der er wichtige Fundgebiete im Jura östlich von Hirschaid eingetragen hatte. Der Autor zeigt diese Karte und berichtet von einer kürzlichen Sammeltour in der Gegend.

 

   

Rauchquarze aus dem Fundgebiet Rhonegletscher 
18. Januar 2018. Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Geologisches").

„RAUCHQUARZ x vom Rhonegletscher, Wallis, CH + alter Krantz-Zettel“ – „Sie bieten hier auf eine schöne kleine Rauchquarzgruppe von etwa 4 x 3,5 x 2 cm Größe aus einer alpinen Kluft am Rhonegletscher, Wallis, Schweiz. Die Stufe wird mit dem dazugehörigen alten Krantz-Label gesendet.“ Das war ein kürzliches eBay-Angebot, das ich jetzt besitze.

 

   

Bisher älteste bekannte Sauerstoffoase entdeckt
18. Januar 2018. Von Karl Guido Rijkhoek, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (via idw).
1 Seite ("Geologisches").

In der frühen Erdgeschichte, vor mehreren Milliarden Jahren, war Sauerstoff höchstens in Spuren in der Atmosphäre und in den Ozeanen vorhanden. Hinweise auf die erste globale Zunahme des Sauerstoffanteils in der Atmosphäre liefern 2,5 Milliarden Jahre alte Ablagerungen, nun aber gelangen Nachweise in sogar 2,97 Milliarden Jahre alten Gesteinen in Südafrika.

 

   

Gerd Wachno, ein besonderer Sammler mit einer besonderen Sammlung
17. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
37 Seiten, 70 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen").

Wir laden Sie ein zu einem Besuch in der Fossiliensammlung von Gerhard Wachno. Er hat eine außerordentlich umfangreiche Sammlung zusammengetragen, mit verschiedenen neigungsmäßigen Schwerpunkten. Er beschäftigt sich aber umfassend mit allen Fossilien und hat sich in den langen Jahren des Sammelns ein beeindruckendes Wissen erarbeitet.

 

   

Androgynoceras aus Haverlahwiese
15. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 7 Abbildungen ("Konglomerat").

Der gezeigte Ammonit ist ein Androgynoceras (Oistoceras) figulinum (SIMPSON, 1855). Die Gattung Androgynoceras wird in die beiden Untergattungen Androgynoceras und Oistoceras unterteilt, wobei sich die Gehäuse der Untergattungs-Arten vor allem durch die Venter-Berippung unterscheiden lassen.

 

   

Menschheitsgeschichte muss nicht neu geschrieben werden: Der "Fall Untermaßfeld"
15. Januar 2018. Von Judith Jördens, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen.
4 Seiten, 6 Abbildungen ("Konglomerat").

Ein Paläontologie-Krimi: Die Lagerstätte Untermaßfeld entstand bei einer Flutkatastrophe, bei der vor einer Million Jahren Knochen von Nashörnern, Flusspferden, Hirschen, Hyänen, Riesengeparden usw. zusammengeschwemmt wurden. Die Fossilien werden im Rahmen einer Senckenberg-Grabung geborgen, jedoch wurden immer wieder Stücke gestohlen.

 

   

Lobolithen sind Schwebeorgane scyphocrinoider Seelilien
14. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
12 Seiten, 19 Abbildungen ("Lehrreiches").

Lobolithen sind kugelförmige Schwimmblasen von driftenden Seelilien. Die Kronen hängen mit ihren Stielen an diesen gasgefüllten hohlen Organen, die eine Weiterentwicklung der üblichen Wurzel-Verankerung („holdfast“) darstellen. Sie treiben an der Wasseroberfläche und ziehen so von Strömung und Wind getrieben im Wasser durchs Wasser.

 

   

Ein Hufbein aus der ?Jungsteinzeit
14. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Konglomerat").

Ich zeige Ihnen hier einen Knochen, gut erhalten, maximal 7,7 Zentimeter breit. Es ist ein Hufbein = Zehenendbein oder –glied (Os ungulare). Im Fossilreport des Quartär und älter sind solche Hufbeine eigenartigerweise selten, obwohl sie doch stabil und somit gut überlieferungsfähig sind. Na ja, jedes Pferd hat nur vier davon...

 

   

Ein schönes Opal-Handstück aus Australien
14. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Geologisches").

Hildegard Karla war eine langjährige Teilnehmerin an den Richter-Studienreisen. Als sie vor einigen Jahren ihre Sammlung aus Altersgründen auflöste, überließ sie auch mir einige Stücke, darunter das hier gezeigte Opal-Handstück. Nach Gestein und Opal-Ausbildung nehme ich an, dass das Handstück aus Lightning Ridge in New South Wales stammt.

 

   

Eine schön gezeichnete Holzscheibe aus der Aachener Oberkreide
14. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Das Kieselholz wurde von Hans Rieger geschliffen und poliert und stammt aus der Sandgrube Bingeberg Flög bei Hauset, Wallonische Region/Belgien, unweit der Grenze zu Deutschland, südlich von Aachen. Die Fundschichten liegen in der Aachen-Formation. Das Holz zeigt eine ausgesprochen schöne Zeichnung und hat auch Struktur-Überlieferung.

 

   

Rätsel no. 01 - die Lösung
14. Januar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Hilfestellung am 8. Januar schickte uns René van Neer die richtige Lösung. Gut gemacht, René, bravo! Ganz herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben! Außer Renés Vorschlag kamen übrigens ausschließlich Dinosaurier-Eier. Na ja, das Rätselbild vermittelte diesen Eindruck.

 

   

Fossilien zeichnen - Silberstift versus Bleistift
11. Januar 2018. Zeichnungen von Horst Kuschel, Göppingen-Faurndau.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Aberrantes").

Host Kuschel, der zeichnende Fossiliensammler, zeigt uns hier endlich wieder einmal zwei seiner Werke. Zu sehen ist eine kleine Brachiopoden-Stufe mit etwa 6 Zentimeter Breite. Dargestellt sind die Fossilien von der Ansicht her als identische Abbildungen, aber gearbeitet wurden sie in verschiedenen Techniken - als Silberstift-Wiedergabe und als Zeichnung.

 

   

Schmelzkappen von Höhlenbär-Molaren
11. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Lehrreiches").

Bei einigen Zähnen, die ich aus einer aus einer rumänischen Knochenhöhle erhielt, handelt es sich um eine Kappe, nämlich die Zahnschmelz-Kappe, innenseitig hohl, okklusal und seitlich hervorragend erhalten. Es sind ausschließlich Oberkiefer-Molaren des Typs M2. Wie kann solch eine hohle Zahnschmelz-Kappe entstehen?

 

   

Aua-Bär! Anomale Höhlenbären-Tatzenknochen aus der Zoolithenhöhle
11. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Lehrreiches").

Drei Tatzenknochen vom Höhlenbären, die mir bei der Sichtung meiner Sammlung auffielen. Ich hatte hunderte davon, die meisten davon aus der Zoolithenhöhle. Bei all diesen vielen Tatzenknochen fielen mir nur drei mit Missbildungen auf, osteologische Verformungen, die mir kaum bekannt und schon gleich nicht erklärbar sind.

 

   

Höhlenbären-Pathologie
11. Januar 2018. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
6 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Generell ist es nicht einfach, die Veränderungen, die man bei quartären oder auch älteren Knochen findet (z.B. vom Höhlenbären), absolut sicher einer Erkrankung zuzuordnen, da das Knochengewebe mit einer Kallusbildung und der damit verbundenen späteren knöchernen Defektheilung relativ stereotyp reagiert. Hierzu einige Worte und Beispiele!

 

   

Höhlenbären-Zähne als Beispiele für Säugetier-Gebisse/Zähne
9- Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
18 Seiten, 30 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich stelle eine Anzahl von Zähnen aus fränkischen Knochenhöhlen vor. Es sind Funde aus der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, zum Teil wohl auch aus noch früherer Zeit. Wir nehmen das Bilderbuch als Erläuterung einer kurz gefassten allgemeinen Einführung in die Gebiss-Kunde der Säugetiere.

 

   

Rätsel no. 01 - erste Hilfe
8. Januar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Konglomerat").

Wir wurden von einer Schar von Dinosaurier-Eiern überrollt. Aber darauf hatten wir gewartet und gehofft, denn die Oberfläche unseres Objekts sieht wirklich sehr ähnlich aus. Aber mit Eiern oder Eischalen hat das Fossil nix zu tun, gar nix, na ja, es ist auch ein wenig rundlich. Aber ganz herzlichen Dank fürs Schreiben und - probieren Sie es noch mal!

 

   

20 Jahre Nürnberger Mineralien- und Fossilienbörse
8. Januar 2018. Von Gerhard Bald, Nürnberg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Im Jahre 1998 machten die Nürnberger VFMG-Bezirksgruppe und die Mineralien-und Fossilienfreunde Nürnberg einen Neuanfang mit der Nürnberger Mineralien-und Fossilienbörse, einer Frühjahrsbörse, der Börse in der Gartenstadt. Wie der Name schon sagt, standen nun Mineralien und Fossilien gleichermaßen im Mittelpunkt.  Frei zugänglich.

 

   

Eines meiner zehn liebsten Fossilien
8. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Diese Fossilgruppe war mein bester Kauf auf nicht nur einer Börse. Ich verdanke das Stück Reinhard Schmode, der mich darauf aufmerksam machte, dass es bei Johann Porombka zum Verkauf stand. Das war auf der Börse in Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass, und zwar am Vormittag des 27. Juni 2002. Ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre.

 

   

Jahresprogramm der Nürnberger Mineralien- und Fossilienfreunde e.V.
8. Januar 2018. Redaktionelle Mitteilung.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Wie üblich wird ein rundum interessantes und vielseitiges Vortrags-Programm geboten. Die Themen sind so gewählt, dass für jedermann etwas passendes dabei ist. Dies wie immer in gemütlicher Atmosphäre und mit bester Bewirtung - machen Sie sich einen angenehmen Abend, fahren Sie zu den Nürnbergern!   Frei zugänglich.

 

   

Präparation von Laibarös-Fossilien
7. Januar 2018. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
11 Seiten, 26 Abbildungen ("Präparation").

Zur richtigen Zeit kann man in Laibarös tolle Brachiopoden finden. Es gibt Terebrateln und andere Typen, vor allem aber Rhynchonellen. Den Präparations-Aufwand scheute ich, das kostet viel Zeit, und dann hat man doch „nur“ einen Brachiopoden, der dann in irgend einer Schublade verschwindet. Aber jetzt hab ich mich dran gemacht. Und gut sehen sie aus!

 

   

Rätsel no. 01 – das erste des aktuellen Jahres
7. Januar 2018. Redaktionell.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Konglomerat").

Wieder einmal ganz einfach – wenn man es weiß. Wir sagen vorerst nur soviel: Das gezeigte Bild ist ein kleiner Ausschnitt eines Objektes aus dem Fossilreich. Ich denke, dass nicht viele von Ihnen solch ein Objekt in der Sammlung haben, obwohl die Stücke durchaus erschwinglich sind – wenn es sie gerade mal gibt. Aber jeder kennt sie.

 

   

Reinhard Kulick: Geschichte der Sandstein-Industrie am Main bei Ebelsbach, Eltmann, Sand und Zeil
6. Januar 2018. Von Christoph Schindler, Haßfurt.
3 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

In einem wohlgelungenen Band beschreibt Reinhard Kulick Gewinnung & Verarbeitung des intensiv als Werkstein und zur Schleifstein- und Walzen-Herstellung genutzten mainfränkischen Sandsteins. Er untersucht exemplarisch die Industriegeschichte steinverarbeitender Betriebe zwischen Zeil & Eltmann am Main. Frei zugänglich.

 

   

Reedops cephalotes aus Böhmen
6. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
7 Seiten, 9 Abbildungen ("Lehrreiches").

Ich zeige hier zwei Trilobiten aus Böhmen. Sie stammen aus der Sammlung Frickhinger und sind Altfunde. Vermutlich wurden sie in den 1960er oder 1970er Jahren gesammelt oder auch schon in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Wann und wie sie in die Sammlung von Karl Albert Frickhinger kamen, weiß ich leider nicht.

 

   

Veranstaltungsprogramm des Kulturbundes Treptow - erstes Halbjahr 2018
5. Januar 2018. Redaktionell.
1 Seite, 1 Abbildung ("Hinweise").

Das Programm des Kulturbundes Treptov im ersten Halbjahr 2018 ist wie immer interessant und reizvoll. Schauen Sie sich die Themen an!  Die Vorträge sind sowohl für Fossiliensammler wie auch für geologisch interessierte Naturfreunde von großem Interesse, lehr- wie auch und hilfreich.  Frei zugänglich.

 

   

Acrocidaris nobilis AGASSIZ, 1840
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Lehrreiches").

Hier ein Seeigel, der im Oberjura in weiten Teilen Westeuropas auftritt: Acrocidaris nobilis AGASSIZ, 1840. Es ist allerdings eine eher seltene Art, die nur in wenigen Lokalitäten auch mal häufiger gefunden wird wie z.B. in Péry-Reuchenette in der Schweiz. In der Regel tritt die Art in Bewegtwasser-Sedimenten auf wie z.B. in Riff-Kalken.

 

   

Weihnachtskarten-Rätsel gelöst!
3. Januar 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Hinweise").

Michael Reinhardt aus Freising war der erste, der beide Fragen richtig beantworten konnte und ist somit – hoch verdient!!! – neuer Besitzer des Taramelliceraten aus meiner Sammlung. Herzlichen Glückwunsch! Die Lösungen waren "Maison Blanche" und "Ducanfurrga" oder auch "Ducan-Gletscher", Hauptsache "Ducan".  Frei zugänglich.

 

   

Ein Nashorn-Zahn aus der Sandgrube: Plesiaceratherium fahlbuschi
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Funde").

Ich zeige einen Nashorn-Zahn, der einst einem Plesiaceratherium fahlbuschi (HEISSIG, 1972) gehörte. Er stammt aus einer Sandgrube in Derching (unweit von Augsburg, Schwaben). Erschlossen sind dort vor allem Sande des Mittelmiozän (Sarmat; Obere Süßwassermolasse; mittlere DEHM'sche Säuger-Serie).

 

   

Das Weihnachtskarten-Rätsel - noch ungelöst!  Hilfestellung zum letzten Rätselchen (no. 18) vom Dezember 2017
3. Januar 201. Redaktionell.
4 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Da noch keine umfassend richtige Lösung eintraf, verlängern wir die Abgabe-Frist bis zum 8. Janur 2018, 24 Uhr. Wir helfen Ihnen aber mit einigen weiteren Angaben in der Hoffnung, dass doch noch eine korrekte Doppel-Antwort kommt. Die bisher von Ihnen geschickten Lösungen dürfen natürlich ergänzt oder korrigiert werden. Frei zugänglich.

 

   

Zwischen 3,46 und 3,35 Milliarden Jahre alte Lebensspuren aus West-Australien
3. Januar 2018. Von Ralf Krause, Hamburg.
4 Seiten, 3 Abbildungen ("Geologisches").

In Westaustralien hat man verschiedene mehr als 3 Milliarden Jahre alte Gesteine entdeckt. Einige von ihnen zeigen im Anschliff Stromatolithen-ähnliche Strukturen. Ein solches Stück zeige ich hier. Es stammt aus dem East Strelley Greenstone Belt, auch kurz Strelley Pool genannt, im westaustralischen Pilbara Craton.

 

   

45. Würzburger Mineralien- und Fossilienbörse
3. Januar 2018. Von Walther F. Zenske, Üchtelhausen-Zell.
7 Seiten, 12 Abbildungen ("Börsen").

Die Börse ist für Sammler auf jeden Fall interessant wegen der bei den Fossilien deutlich erkennbaren regionalen Angebots-Schwerpunkte (vor allem Franken - Muschelkalk, Keuper und Jura) und auch deshalb, weil viele der Anbieter selbst Sammler sind; "Profi-Händler" sind hier ganz anders als bei den großen Veranstaltungen die Ausnahme.

 

   

Ajkait - ungarischer Bernstein aus der Oberkreide
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
4 Seiten, 5 Abbildungen ("Geologisches").

Ein relativ berühmtes Oberkreide-Bernstein-Vorkommen liegt in Ungarn. Bei Ajka (Nord-Ungarn) wurde früher Braunkohle abgebaut. Der Ort liegt im Bakonywald, nördlich des Plattensees und gehört zum Komitat Veszprém. Die Abbaue und Abraumhalden sind mittlerweile renaturiert, es bestehen keine Fundmöglichkeiten mehr.

 

   

Muschelkalk-Seesterne vom Bindlacher Berg
3. Januar 2018. Von Ralf Hildner, Harsdorf.
13 Seiten, 22 Abbildungen ("Funde").

Im Jahr 2001 entdeckte Ralf Hildner beim Fossiliensammeln auf einer Bauaushubfläche, nahe den Ortsteil Bindlacher Berg bei Bayreuth, einen Trias-Seestern der Art Trichasteropsis weissmanni (MUENSTER, 1843). Dieser Fund infizierte ihn damals mit dem Fossilien-Virus - das Fossilien-Sammeln wurde nach und nach zu einer dominierenden Freizeitbeschäftigung.

 

   

Ein Bläuling aus dem (fast) obersten Jura: Craspedites subditoides  
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten,3 Abbildungen ("Konglomerat").

Craspediten gehören zu den Perisphinctaceae und sind bekannt vor allem aus Russland s.l., aber auch aus Polen, Kanada und Grönland. Bis vor kurzem die Art Craspedites sachsi IGOLNIKOV, 2012, aus dem russischen Berrias (unterste Unterkreide) beschrieben wurde, dachte man, das Auftreten der Gattung sei auf das Tithon (oberer Oberjura) beschränkt.

 

   

Ein Souvenir von den berühmtesten Wasserfällen der Welt
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
9 Seiten, 10 Abbildungen ("Aberrantes").

Früher, als das Fotografieren noch keine Selbstverständlichkeit war, man aber doch Bilder mitnehmen wollte über das hinaus, was man gesehen hatte, war man auf Souvenirs angewiesen. Man kaufte also Ansichtskarten, Porzellanteile, Gläser, Stocknägel usw. Hier stelle ich ein Souvenir mit einem Bild der Niagara-Fälle vor.

 

   

Grycia mit frei gearbeiteter Septum-Fläche
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Konglomerat").

Die Madagassen arbeiten ja ständig an der Optimierung ihres Fossilien-Angebotes. Da neue Fundstellen mühsam prospektiert und aufwändig ausgebeutet werden müssen und also „neue“ Fossilien rar sind, muss man eben die bekannten Stücke anders/besser bearbeiten und präsentieren. Ich zeige hier eine Septum-Freilegung - sieht gut aus!

 

   

Cryptolithus fittsi, ein Trilobit der Trinucleidae
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Lehrreiches").

Wieder ein Fossil aus der legendären Frickhinger-Sammlung, diesmal ein Trilobit. Und wie üblich bei den Frickhinger'schen Sammlungsstücken ist es ein schönes Stück – Frickhinger wusste sehr wohl, was schön und gut war. Die Art scheint nicht allzu häufig zu sein, da man im Internet keinerlei Verkaufs-Angebote findet, jedenfalls keine Trilobiten dieser Art aus Oklahoma.

 

   

Neues aus der Susologie (Schweinekunde) bezüglich der Ore Pigs
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Hinweise").

Die Erfolge bei der Veränderung der Geruchs-Präferenzen bei den Trüffelschweinen hin zur Schwefelkies-Sensibilität sei weit fortgeschritten. Die ersten Ore Pigs (Erzschweine) sind schon in der Feld-Erprobung. In erster Linie soll das für die Aufspürung einschlägiger oberflächennaher Erzadern genutzt werden, ist aber auch beim Fossiliensammeln einsetzbar. Frei zugänglich.

 

   

Monatsfossilien Januar: Ammoniten der Gattung Virgatites
3. Januar 2018. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 26 Abbildungen („Depot Monatsfossilien").

Ich zeige hier eine Reihe von Virgatiten und erzähle ein wenig über diese interessante Ammoniten-Gruppe. Sie kommen nur im Bereich der Russischen Plattform vor, sind also echte Endemiten. In bestimmten dortigen Lagerstätten treten die Ammoniten häufig auf, in allerdings sehr variabler Erhaltung.

 

   

Wir wünschen allen Lesern und überhaupt absolut allen, wo auch immer:

Ein supergutes neues Jahr!

Ein glückliches Jahr soll das Jahr 2018 werden! Wir wünschen Ihnen von Herzen eine schöne Zeit mit Frohsinn, Unternehmungslust, kleinen und größeren Erfolgen, mit viel Ruhe und Zeit zum „Ausspannen“, aber auch ein wenig inspirativer Hektik und natürlich ganz viel Gesundheit! Die Richters!

 

Für einige Zeit sind die folgenden Beiträge aus früheren Jahrgängen noch zugänglich:


   

Franz von Hauers großartiges Werk über die „Cephalopoden des Salzkammergutes“
12. Dezember 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
35 Seiten, 16 Abbildungen ("Klassiker total ").

Ich zeige hier die berühmte Hauer'sche Monographie in ihrer Gänze, weil der Text gut und interessant zu lesen ist und die Tafel-Abbildungen sehr schön sind und auch bei der Zuordnung von Sammlungsstücken helfen können. Der bekannteste Ammonit im Werk ist der Ammonites Metternichii. Ich habe die Hauer'schen Namen mit den aktuellen Bezeichnungen ergänzt.

 

   

Die Höver-Sammlung Günter Scharnhorsts ist jetzt bei Uwe Ryck
15. November 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
14 Seiten, 36 Abbildungen ("Sammler & Sammlungen ").

Günter Scharnhorsts Sammlung war im Eingangsbereich der Werkes in Höver zu sehen. Alles waren Stücke aus dem Campan des Werks-Steinbruches und alles waren von Günter Scharnhorst gesammelte Stücke. Und jetzt ging die großartige Scharnhorst'sche Sammlung in den Besitz von Uwe Ryck über - aus Niedersachsen nach Oberbayern.

 

   

Muschelkrebse, präsentiert in Klebepräparaten
4. November 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten, 3 Abbildungen ("Mikromania").

Mikrofossilien wie auch kleine Kleinfossilien kann man in Lochzellen aufbewahren; dort werden sie eingelegt und kugeln dann so vor sich hin. Aber man kann die Winzlinge auch zielgerichtet unterbringen, so, dass man Wesentliches sofort erkennen kann – links und rechts, von vorn und von hinten, große und kleine usw

 

   

Eine Reise in den unteren Jura der Region Altdorf
4. November 2017. Von Matthias Weißmüller, Berg.
2 Seiten, 2 Abbildungen ("Hinweise").

Ein brandneues Buch über die berühmten Fossilien der Altdorf-Fazies in der Fränkischen Alb! Der Autor beschreibt auf 200 Seiten die Fossilien des Lias epsilon (Untertoarc) der berühmten Fundregion um Altdorf; das Werk ist ausgezeichnet illustriert mit 459 bzw. 463 Abbildungen. Limitierte Auflage - bald bestellen!  Frei zugänglich.

 

   

Effektvolles und preiswertes Präparations-System!
15. Oktober 2017. Redaktionell.
11 Seiten, 21 Abbildungen, 3 Tabellen ("Hinweise").

Der Dremel Engraver 290 hat sich gemeinsam mit den von Günter Richter (Wien) entwickelten Präparationsspitzen und Sismo-Mehrnadelköpfen in den letzten Jahren zu einer interessanten und preiswerten Präparations-Alternative entwickelt. Jetzt Rabatt beim Kauf eines Präparations-Komplettsets - Abonnenten (auch ganz neue) erhalten 34 Euro Nachlass!  Frei zugänglich.

 

   

38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära
20. Juli 2017. Gabo Richter, Augsburg.
24 Seiten, 7 Abbildungen, 20 Tafeln (via externer und interner Startseite).

38 Jahre „geologisch/paläontologische Studienreisen“ - „Fossiliensammeln im Kreise Gleichgesinnter“ sind seit der allerersten Gruppen-Reise unter der Leitung von A. E. Richter vergangen. Es waren insgesamt 140 Reisen. Damit ist es nun vorbei. Das fällt uns Richters wirklich schwer, verlieren wir doch regelmäßige Kontakte zu Freunden.  Frei zugänglich.

 

   

Dies war die letzte Richter-Reise: Grands Causses & ein wenig Midi
9. Juni 2017. Von Andreas E. Richter, Augsburg, mit Beiträgen von Gabo Richter & Christoph Schindler, Haßfurt.
111 Seiten, 301 Abbildungen ("Konglomerat").

Die erste von uns geführte Reise (das war 1978) hatte die Causses zum Ziel und die letzte nun auch wieder. Nach 38 Jahren Reise-Veranstaltung hören wir nun auf. Das fällt uns nicht leicht, weil wir immer Freude daran hatten, unseren Gästen Schönes und Interessantes zu zeigen. Wir werden Sie vermissen!

 

   

Zum Kulturgutschutzgesetz in puncto Fossilien
10. Mai 2017. Redaktionelle Mitteilung.
2 Seiten, 1 Abbildung ("Hinweise").

"Fossilien sind im Regelfall kein Kulturgut; sie sind nur dann als Kulturgut einzustufen, wenn sie einen „paläontologischen Wert“ haben (so § 2 Absatz 1 Nummer 10 KGSG): Häufig vorkommende paläontologische Objekte, die wissenschaftlich ohne Bedeutung und als „Massenware“ einzustufen sind, sind davon bewusst ausgenommen...".  Frei zugänglich.

 

   

HAUFWERK.COM – ein neuer Lieferant für paläontologisches Equipment
13. November 2016. Redaktionell.
3 Seiten, 4 Abbildungen ("Hinweise").

Jeder Sammler weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es sein kann, das richtige Equipment zu finden. Händler, die zu vernünftigen Preisen wirklich das anbieten, was der Sammler und Präparator benötigt, gibt es nicht. Diese Lücke versucht nun HAUFWERK.COM, der neue Online-Shop für paläontologische Sammler und Präparatoren, zu schließen.  Frei zugänglich.

 

   

Werner K. Weidert (1931-2016) - ein Nachruf
1. November 2016. Andreas E. Richter, Augsburg.
17 Seiten, 24 Abbildungen (Nachruf).

Werner K. Weiderts Tätigkeit beim Kosmos-Verlag bescherte den Mineralien- und Fossiliensammlern eine Vielzahl interessanter und lehrreicher Artikel im „Mineralien-Magazin“ und eine große Zahl einschlägiger Buch-Publikationen. Ab 1984 erschien dann im Goldschneck-Verlag das von ihm konzipierte „Fossilien-Magazin“, 1996 rief er die "Petrefakta" ins Leben.


   

Mein Gabo wird 60 - ich kann es kaum glauben!
15. März 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.

Das ist eine Hommage an mein Gabo, die gute Seele von Richter-Fossilien, Richter-Reisen und vom Leitfossil - ohne sie gänge gar nichts. Sie hat am 15. März Geburtstag und ihr zu Ehren habe ich ein Bilderalbum ins Internet gestellt, in dem die vergangenen 10 Jahre dargestellt sind. Dies ist dieses Jahr meine Geburtstags-Karte.  Frei zugänglich.

 

   

Aktualisierung des "Bilderbuchs" mit 42 neuen Abbildungen
1. März 2016. Autoren-Kollektiv.
Total 115 Seiten, 160 Abbildungen.

Schöne Bilder von schönen Fossilien, von geologisch-paläontologischen Objekten, geologischen Phänomenen und interessanten Szenen! Und von sonstigen sammlungsbezogenen Objekten. Was auch immer. - Wir publizieren 42 neue Bilder und haben die gesamte Bilderschar verlinkt - Sie können von Übersichtstafeln aus jedes beliebige Bild einzeln aufrufen.

 

   

Wir sind zurück und super wars! (mit einem Rätselchen)
24. September 2015. Andreas E. Richter, Augsburg.
5 Seiten, 45 Abbildungen ("Hinweise").

Wir waren in Südfrankreich und erlebten eine ereignis- und eindrucksreiche Reise. Wir hatten viel zu erledigen für die Vorbereitung der Exkursion im Mai 2017, wir lernten viel und sahen auch vieles für uns Neue. Es war umfassend schön. Wir besuchten Camargue, Provence, auch mal nach Spanien und dann natürlich die Grands Causses. Frei zugänglich.

 

   

Herzlichen Dank!
20. Juli 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
1 Seite, 1 Abbildung ("Andy 70").

Allerherzlichsten Dank für all die schönen Beiträge in meinem Internet-Geburtstags-Glückwunsch! Ich habe mich außerordentlich gefreut! Wir saßen am frühen Morgen des 18. Juli bis 3 Uhr und hatten viel Spaß beim Anschauen und Lesen.
Und auch herzlichen Dank für alle Glückwünsche via eMail oder Post!  Frei zugänglich.

 

   

A.E.R. wird 70
18. Juli 2015. Diverse Verfasser.
82 Seiten, 154 Abbildungen ("Andy 70").

Dieser denkwürdige Tag war der Grund, kleine Anekdoten um, mit und über den "Guru der Fossiliensammler", Andy oder das "Leitfossil" zu erzählen, ganz so, als säße man rund um den Geburtstags-Tisch zu seinem 70sten.  Frei zugänglich.

 

   

Helmut "Frankenfossil" Lehmann -  27. Mai 1957–15. April 2015
18. April 2015. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
22 Seiten, 72 Abbildungen (Nachruf).

In der Nacht vom 15. zum 16. April 2015 verstarb Helmut Lehmann. Er war seit knapp anderthalb Jahren schwer krank gewesen. Er trug seine Beschwerden aber mit bewundernswerter Geduld, verlor nie den Mut und verzweifelte nicht am Leben. Er war bis zu seinem Tod voller Ideen und Pläne. Wir werden ihn niemals vergessen.  Frei zugänglich.

 

   

Gattungs-Merkmale ausgesuchter Ammoniten.
1. Jura-Ammoniten: Oberjura (Teil 1).
9. November 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
32 Seiten, 42 Abbildungen ("Ammoniten").

Wir beginnen im Leitfossil eine neue Serie, deren Beiträge sich mit der Morphologie ausgewählter Ammoniten-Gattungen befassen. Dabei behandeln wir vorerst mesozoische Formen. Im ersten Teil stellen wir eine Auswahl von Oberjura-Formen vor.

 

   

Wir waren wieder mal in den Causses!
15. Oktober 2014. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
31 Seiten, 88 Abbildungen ("Hinweise").

Es war wunderschön, und wenns auch nur wenige Tage waren, so konnten wir doch alles Notwendige für die Vorbereitung der nächstjährigen Reise dorthin erledigen, viele Eindrücke sammeln und auch einiges Neues kennen lernen. Gesammelt im eigentlichen Sinne haben wir diesmal nicht, nur so en passant, im Vorbeigehen.  Frei zugänglich.

 

   

Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!
1. Januar 2016. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
3 Seiten ("Hinweise").

Vor einiger Zeit erhielt ich ein Angebot, das man eigentlich nicht abschlagen kann: Rhinozeros-Schädel (mit Horn!!!), grandioser Unterjura-Ammonit mit 49 cm, Aepyornis-Ei, Narwal-Zahn, Raubsaurier-Kiefer (ist zwar ein Mosasaurus, aber trotzdem) usw. - für einen Spottpreis...  Frei zugänglich.

 

   

Robert "Eifel-Yeti" Leunissen  - 12. Dezember 1963 - 16. Februar 2013
18. Februar 2013. Von Andreas E. Richter, Augsburg.
10 Seiten, 26 Abbildungen (Nachruf).

Ein guter Freund, ein liebenswerter Mensch und ein Original der ganz besonderen Art hat uns verlassen. Aber ganz sicher wird er uns im Gedächtnis bleiben. Er war ein Kenner der Eifel-Landschaft und der Eifel-Fossilien, wie es keinen zweiten gab. Wir werden von ihm erzählen und an ihn denken, wie er war.  Frei zugänglich.

 

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