Leitfossil.de

Herzlich willkommen!



Hallo und guten Tag!
Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch!

Aktueller Stand 2. April 2020.



Eine Palette mit Frühlingsbildern - draußen sieht es wirklich gut aus!

Schöne Blumenbilder und zwei Nager. Und wo ist was Fossiles?

...und schon ist es da:

Unsere Lampen-Maus (sie sitzt und frisst in einem Lampensockel gerade mal einen Meter von meinem Bildschirn entfernt, getrennt von mir nur durch die Fensterscheibe) hat als Hintergrund einen interessanten Mitteljura-Ammoniten, den ich vorerst nicht so recht zuordnen kann. Vermutlich ist es ein Planammatoceras, ein bis zum Ende gekammerter Phragmokon mit einem Durchmesser von 23,5 Zentimeter (= zweieinhalb mal Waldmaus, Durchschnitts-Größe, ohne Schwanz).

Die Fotos wurden allesamt in den letzten 14 Tagen hier bei uns im Garten gemacht, von Gabo & Andy.


Und noch eine Anmerkung zu den Monatsbildern März - ich hatte mich da unklar ausgedrückt - ich wollte Sie nur zu einer virtuellen Reise nach Spanien einladen. In der jetzigen Situation zu verreisen, wäre außerordentlich unklug. Also bleiben Sie zu Hause und bleiben Sie (oder werden Sie bald wieder) vor allem gesund!

 



Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!

"Was rennst Du so - er will Dir doch nur gratulieren!"
(April, April - er will ihn fressen, der Böse!)

Allen im April Geborenen herzliche Geburtstags-Grüße!
Und alle guten Wünsche, vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße von Gabo und Andy Richter!

Zeichnung Gabo Richter.

 


 

Wenn Sie mal reinschauen wollen ins Leitfossil, dann klicken Sie bitte die "Leseprobe" an!

Weitere Informationen hier (bitte anklicken!).

 




Aktueller Stand 2 . April 2020

Und wer sehen will, wie es bei uns zugeht und aussieht,
der schaut mal rein bei  "www.Richter-Fossilien-Reisen.de"  (anklicken)
in die "Firma" - Bilder auch von vielen unserer Freunde
(aktuelle Überarbeitung publiziert am 12. April 2018).


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Inhalt 2020

In der ersten Klammer stehen der Autorenname und das Erscheinungsdatum, in der zweiten Klammer stehen Kategorie ("Funde") und Seiten-/Abbildungszahlen inklusive Tafeln, Karten und/oder Tabellen (X/X).


April

Das vergessene Rätsel – die Lösung  (Andreas E. Richter; 2.4.2020)  (Konglomerat, 7/10)
Weitere Angaben zum Objekt der vergessenen Rätselfrage  (Redaktionell; 1.4.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Furcaster-Zusammenschwemmung aus Bundenbach  (Ralf Krause; 1.4.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Eine Palette mit Frühlingsbildern - draußen sieht es wirklich gut aus!  (Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (Hinweise, 3/13 )
(Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)

Monatsfossilien April: Und noch einmal Allerwelts-Fossilien - Belemniten-Rostren der Art Hibolithes hastatus
(Andreas E. Richter; 1.4.2020)  (externe Startseite und Depot Monatsfossilien, 18/36)  (Frei zugänglich)


März

Die vergessene Rätsel-Frage  (Redaktionell; 29.3.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Gehäuse eines juvenilen Conoclypus vilanovae  (Andreas E. Richter; 29.3.2020)  (Konglomerat, 5/7)
Fossilien-Börse Leinfelden - Mitteilung des Veranstalters  (Redaktionell; 28. März 2020)  (Hinweise, 1)
  (Frei zugänglich)
Vor 47 Millionen Jahren schrumpften kleine Pferde, große Tapire legten noch zu  (Karl Guido Rijkhoek; 28.3.2020)
(Konglomerat, 2/2)
Noch einmal Eierberge-Ammoniten aus Schwefelkies  (Walther F. Zenske; 26.3.2020)  (ForumFossil, 5/8)
Der Sinodia-Mops  (Andreas E. Richter; 25.3.2020)  (Funde, 5/9)
Eierberge-Ammonit aus Schwefelkies  (Andreas E. Richter; 24.3.2020)  (ForumFossil, 2/3)
Der Ätna - er ist der höchste Europas!  (Andreas E. Richter; 24.3.2020)  (Geologisches, 23/43)
Ammoniten-Funde von einem ganz jungen "Klassischen Fundort"  (Andreas E. Richter; 21.3.2020)  (Funde, 9/18)
Ein Ausflug in das Piemont und ein Gang durch das Fossilien-Museum in Asti  (Michael Reinhardt; 19.3.2020)
(Museen, 21/29)
Käfer wechselten in der Kreidezeit den Speiseplan  (Johannes Seiler; 18.2.2020)  (Konglomerat, 3/3)
Fossilien-Börse Leinfelden storniert  (Redaktionell; 17.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)
Ein schöner Turmschnecken-Steinkern aus dem Alttertiär von Vigny  (Andreas E. Richter; 17.3.2020)  (Funde, 5/5)
Las Casicas – eine Rotkalk-Lagerstätte in der Provinz Murcia/Südspanien  (Andreas E. Richter; 14.3.2020)
 (Fundstellen, 21/43)
Auch die Bitterfelder Börse wurde wegen Corona abgesagt  (Redaktionell; 13.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
 (Frei zugänglich)
Das „100000-Jahre-Problem“: Neue Erkenntnisse zum Eiszeit-Takt  (Melanie Bartos; 13.3.2020)  (Geologisches, 2/1)
Die Nürnberger Börse wurde wegen Corona abgesagt  (Redaktionell; 13.3.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Schizechinus-Platten aus dem Pliozän Almerías  (Andreas E. Richter; 13.3.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Alte Meteoritenstätte gibt neue Hinweise auf die Vergangenheit des Mars  (Thomas Richter; 12.3.2020) (Geologisches, 3/2)
Spätere Ankunft: Wasser, Kohlenstoff und Stickstoff kamen nicht sofort auf die Erde  (Gabriele Meseg-Rutzen; 11.3.2020)
(Konglomerat, 1)
Vitrinenschrank - Frühlingsputz (2019) - Objekt: Fresney-Stele mit zwei Ammoniten-Arten  (Andreas E. Richter; 10.3.2020)
(Konglomerat, 6/8)
Meine Eindrücke von der Mineralienmesse Hamburg 2019  (Ralf Krause; 9.3.2020)  (Börsen, 8/19)
Geraberg: Mineralien- und Fossilienbörse am 19. April 2020  (Redaktionell; 9.3.2020)  (1 S., 1 Abb.)  (Frei zugänglich)
Archegonus (Phillibole) aprathensis aus Aprath  (Andreas E. Richter; 7.3.2020)  (Funde, 3/5)
Ergänzungen zu den Monatsfossilien März, Horridonia horrida  (Hartmut Huhle; 6.3.2020)  (ForumFossil, 4/3)

Der morgige Steigenclub-Vortrag (7. März 2020) muss leider entfallen  (Volker Dietze, 6.3.2020)  (Hinweise, 1)
(Frei zugänglich)
Dinosaurier-Haut als Abdruck im Gestein  (Ralf Krause; 5.3.2020)  (ForunFossil, 1/1)
Buttenheim nur noch mit Genehmigung!  (Rolf Jandt; 4.3.2020)  (Fundstellen, 3/2)
Hadrosaurier-Fossilien  (Andreas E. Richter; 3.3.2020)  (Konglomerat, 8/17)
Sammelverbot in der „Teutonia“ in Misburg  (Redaktionell; 2.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
Die Jahrgangs-CD 2019 erscheint in Kürze!  (Redaktionell; 2.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
Tealliocaris, ein hübscher kleiner Krebs aus Schottland  (Andreas E. Richter; 2.3.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Große windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts  (Ralf Röchert; 1.3.2020)  (Geologisches, 2/1)
Börsenankündigung: 23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020  (Hartmut Huhle; 1.3.2020)
(Börsen, 4/6)
23. Bitterfelder Mineralien- und Fossilienbörse am 14. März 2020  (Redaktionell; 1.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)
Der allererste Dinosaurier-Animationsfilm erschien schon 1914!  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Aberrantes, 12/21)
Bei uns kein schönes Wetter – fahren wir nach Spanien!  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Hinweise, 3/5)
(Frei zugänglich)
Den März-Geborenen alle guten Wünsche zum Geburtstag!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.3.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien März: Allerwelts-Fossilien – Brachiopoden der Art Horridonia horrida  (Andreas E. Richter; 1.3.2020)
(Depot Monatsfossilien, 10/18)


Februar

Seltenes Echsenfossil überdauerte im Bernstein  (Johannes Seiler; 27.2.2020)  (Konglomerat, 2/2)
Der Mars bebt: Seismologische Daten erlauben Einblicke über den Aufbau des roten Planeten  (Gabriele Meseg-Rutzen;
     26.2.2020)  (Geologisches, 1/1)
Erdgeschichtlich-paläontologische Guckkasten-Bilder  (Andreas E. Richter; 25.2.2020)  (Aberrantes, 5/4)
Nanu? Bernstein aus Berlin?  (Andreas E. Richter; 24.2.2020)  (Funde, 4/6)
Ein schöner Trödelmarkt-Fund - ein Zamites aus dem Oberjura  (Hartmut Huhle, 23.2.2020)  (Funde, 1/2)
Erste Untersuchungsergebnisse zum „Sensations-Meteoritenfall“ von Flensburg  (Svenja Ronge; 23.2.2020)
 (Geologisches, 3/2)
Amusium-Muscheln aus dem Pliozän Südspaniens  (Andreas E. Richter; 22.2.2020)  (Lehrreiches, 12/21)
Ein problematischer Ackerfund von Rügen  (Sybille German; 21.2.2020)  (Funde, 5/7)
Aufgemerkt: Am 15. März ist Börse in Nürnberg!  (Gerhard Bald; 20. Febuar 2020)  (Hinweise, 2/2)
Nodicoeloceras dayi aus Le Clapier  (Andreas E. Richter; 18.2.2020)  (Funde, 4/5)
Rückblick auf die 37. Mitteldeutsche Mineralien- und Fossilienbörse in Alttröglitz  (Hartmut Huhle; 18.2.2020)
(Börsen, 5/9)
Eine Platte mit bestachelten Archaeocidaris-Exemplaren: Sieben auf einen Streich!  (Ralf Krause; 17.2.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Ein Seeigel-Flintkern aus dem Maastricht von Rügen  (Andreas E. Richter; 16.2.2020)  (Funde, 4/7)
Können Steine lügen? Der weithin bekannte und bis heute ungeklärte Fall von Wissenschaftsbetrug um den Würzburger
Professor Beringer und seine „Lügensteine“ (Rolf Jandt; 14.2.2020)  (Aberrantes, 22/38)
Museum für Naturkunde Berlin erforscht stachelbewehrte Drachenschwänze  (Gesine Steiner; 15.2.2020)
(Konglomerat, 3/3)
Einige Worte zu Pleydellia und Cotteswoldia  (Andreas E. Richter; 13.2.2020)  (Lehrreiches, 2/1)
Extremer Meeresspiegelanstieg vor 130000 Jahren  (Johannes Seiler; 13.2.2020)  (Anstieg, 3/3)
Manschettenknöpfe mit Pleydellia aalensis  (Andreas E. Richter; 12.2.2020)  (Aberrantes, 6/12)
Globale Erwärmung und Aussterberisiko - Forschungsteam zieht Fossilien für Vorhersage heran  (Susanne Langer;
10.2.2020)  (Konglomerat, 1)
Parkinsonia convergens vom Waddon Hill/Dorset  (Andreas E. Richter; 10.2.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Heinrich Wilhelm Martin August Denckmann und seine Haugia illustris (DENCKMANN, 1887)  (Andreas E. Richter;
     9.2.2020)  (Berühmtheiten: Geologen & Paläontologen, 9/11)
Steinbruch im Département Deux-Sèvres: Autochthones Bathon und allochthones Callov  (Andreas E. Richter; 9.2.2020)
     (Fundstellen, 20/53)
Wieder ein Kopal, diesmal mit einem wohlerhaltenen Diplopoden  (Andreas E. Richter; 6.2.2020)  (Konglomerat, 3/5)
Millionen Jahre alter Schnappschuss eines missglückten Fressversuchs  (Julia Weiler; 6.2.2020)  (Konglomerat, 4/4)
Nashorn-Zähne aus den Ofnethöhlen  (Andreas E. Richter; 5.1.1010)  (Konglomerat, 7/12)
Ein Micraster aus der Kaolin-Grube in Paulmy  (Andreas E. Richter; 3.2.2020)  (Funde, 4/7)
Mücke im Kopal, bei der Eiablage eingebettet  (Andreas E Richter; 3.2.2020)  (Konglomerat, 4/6)
Sensationelle Erkenntnisse zu ältesten menschlichen Überresten Österreichs  (Universalmuseum Joanneum, Graz; 3.2.2020)  (Funde, 4/4)
Exkursions-Fotos um 1900  (Andreas E. Richter; 2.2.2020)  (Konglomerat, 9/15)
Schneckenhaus im madagassischen Kopal  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Eine Brosche aus Dinosaurier  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Aberrantes, 3/3)
Am 8. Februar - die Börse in Alttröglitz!  (Hartmut Huhle; 1.2.2020)  (Börsen, 4/6)
Ein Millericrinus-Kelch aus der Mergelstetten-Formation der östlichen schwäbischen Alb  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)
     (Konglomerat, 4/6)
Fossiler Chamäleon-Schädel wirft neues Licht auf den Ursprung der Schuppenkriechtiere  (Judith Jördens; 1.2.2020)
(Konglomerat, 3/2)
Und wohin jetzt? Wir träumen von den Grands Causses...  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Hinweise, 2/3)
(Frei zugänglich)
Alles Gute zum Geburtstag für die Februar-Geborenen!  (Gabo & Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Februar: 3-D-Druck-Ammoniten  (Andreas E. Richter; 1.2.2020)  (Depot Monatsfossilien, 16/31)


Januar

Ein Fazies-Handstück mit Muscheln aus dem Pliozän von Águilas  (Andreas E. Richter; 28.1.2020)  (Konglomerat, 4/5)
Mikrozellen-Tabletts in Diakästen!  (Heidi Friedhoff; 27.1.2020)  (Mikromania, 2/4)
In Kürze erscheint ein Beitrag über 3-D-Druck-Ammoniten!  (Redaktionell; 26.1.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Blühende Ammoniten aus dem Gargasien Südfrankreichs  (Andreas E. Richter; 26.1.2020)  (Praktisches, 7/13)
Seepocken auf Haifisch-Zahn  (Andreas E. Richter; 24.1.2020)  (Funde, 5/8)
Zwei Karbon-Trilobiten aus Missouri  (Andreas E. Richter; 23.1.2020)  (Konglomerat, 5/7)
Pilze sind älter als gedacht  (Josef Zens; 23.1.2020)   (Konglomerat, 3/2 )
Kein Ochetoceras zio  (Günter Schweigert; 22.1.2020)  (ForumFossil, 1)
Signale aus dem Erdinneren: Borexino-Experiment veröffentlicht neue Daten zu Geoneutrinos  (Annette Stettien;
     22.1.2020)  (Geologisches, 3/2)
Ausgangsmaterial für Mikrozellen-Kartons  (Walther F. Zenske; 22.1.2020)  (ForumFossil, 1/1)
Mikrozellen-Kartons, selbst gemacht  (Andreas E. Richter; 21.1.2920)  (Mikromania, 6/9)
Kurilen-Kamchatka-Graben im Pazifischen Ozean gehört nicht mehr zu den "10000ern" (Judith Jördens; 21.1.2020)
(Geologisches, 3/2)
"Der Solnhofer – Eine Welt im Stein"  (Redaktionell; 21.1.2020)  (Hinweise) 
(Frei zugänglich)
Ein Ammonit mit interessantem Rippenscheitel aus Ludwag  (Richard Fuchs; 20.1.2020)  (Funde, 1/1)
Fazies-Handstück aus der Rossloch-Bank  (Andreas E. Richter; 19.1.2020)  (Konglomerat, 7/16)
Ochetoceras zio aus einer alten Sammlung [Oxydiscites bzw. Sphaerodomites - leider nein]  (Andreas E. Richter;
     19.1.2020)  (Konglomerat, 3/5)

Prachtvoller Sinterkalk aus Wemding  (Andreas E. Richter; 18.1.2020)  (Geologisches, 3/4)
Neptunea contraria vs. Neptunea angulata  (Klaus P. Weiss; 16.1.2020)  (ForumFossil, 3/2)
Sengenthal – früher und heute: Hommage an eine Klassische Fundstelle. Oder: Der Verlust einer guten Fossil-Fundstelle für „normale“ Sammler  (Andreas E. Richter; 15.1.2020)  (47 S., 111 Abb.)
Anmerkung zu den Amaltheen und Pleuroceraten vom Europa-Kanal  (Victor Schlampp; 13.1.2020)  (ForumFossil, 10/15)
Speetoniceras – ich zeige ein kleines Gehäuse, aber die Makrokonche können 60 Zentimeter erreichen
(Andreas E. Richter; 11.1.2020)  (Konglomerat, 4/7)
Nummuliten-Kalk, passend zu unseren Monatsbildern  (Andreas E. Richter; 9.1.2020)  (Konglomerat, 8/13)
Cadzand – eine Alternative zur Haizahn-Suche am Strand  (Redaktionell; 9.1.2020)  (Konglomerat, 1/1)
Fossiler Krokodil-Verwandter im Eozän Thailands entdeckt  (Judith Jördens; 8.1.2020)  (Konglomerat, 2/1)
Eine doppelklappige Trigonia aus Gelterkinden  (Andreas E. Richter; 8.1.2020)  (Konglomerat, 5/8)
Entstehung eines riesigen Unterwasser-Vulkans vor den Komoren  (Josef Zens; 7.1.2020)  (Geologisches, 3/2)
100 Millionen Jahre im Bernstein: Wissenschaftler entdeckten ältesten bekannten Schleimpilz  (Thomas Richter; 6.1.2020)
(Konglomerat, 3/2)
Eine riesige Terebratula aus Kalabrien  (Andreas E. Richter; 6.1.2020)  (Konglomerat, 3/4)
Belebter (früher...) Kontinent Antarktis  (Louis Tiefenauer; 6.1.2020)  (Konglomerat, 23/47)
Parkinsonia mit ungewöhnlich lang ausdauernder Anomalie  (Andreas E. Richter; 5.1.2020)  (Konglomerat, 4/6)
Der Klassiker im November: Fossilien- und Mineralienbörse in Osnabrück  (Ralf Krause; 4.1.2020)  (Börsen, 9/13)
Lewisian-Gneis aus Schottland: 3 bis 2,7 Milliarden Jahre alt  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Geologisches, 3/3)
Salonpräparate - kunstvoll gearbeitete Stücke in der Sammlung des Grazer Joanneums  (Joanneum; 4.1.2020)
(Mikromania, 5/7)
Tetragramma-Coronen aus dem Maestrazgo  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Funde, 7/9)
Rouge Permien  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Aberrantes, 10/15)
Altfunde: Pleuroceraten und ein großer Amaltheus vom Kanal   (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Funde, 10/16)
Numulitico-Landschaft in Südspanien - derzeit 17 Grad...  (Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Hinweise, 1/3)
(Frei zugänglich)
Herzliche Glückwünsche den im Januar geborenen!  (Gabo & Andreas E. Richter; 4.1.2020)  (Hinweise, 1/1)
(Frei zugänglich)

Monatsfossilien Januar: Eine Fossilstufe vom Feuerkogel, ein nicht datierbarer Altfund  (Andreas E. Richter;
4.1.2020)  (
Depot Monatsfossilien, 9/12)

Ein wunderbares Neues Jahr!   (Gabo & Andreas E. Richter; 1.1.2020)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)


Für einige Zeit sind noch die folgenden Beiträge aus älteren Jahrgängen zugänglich:

Das wird (vermutlich) im Januar-Februar veröffentlicht werden!  (Redaktionell; 29.12.2019)  (Hinweise, 3/34)

Rudolf Schlegelmilch  (7. September 1931 - 21. Dezember 2018)  (Andreas E. Richter; 21.12.2019)  (Hinweise, 6/4)
(Frei zugänglich)

Bye, bye Tristan Otto!  (Gesine Steiner; 19.12.2019)  (Hinweise, 3/4)  (Frei zugänglich)
Neptunea contraria - eine linksgewundene Schnecke aus dem Pliozän  (Ralf Krause; 16.12.2019)  (Lehrreiches, 3/6)
Thecideida - ungewöhnliche Brachiopoden, meisterhaft gezeichnet  (Andreas E. Richter; 14.12.2019)  (Lehrreiches, 9/12)
Bohrlöcher in pliozänen Ostrakoden und einige Worte zur Fundstelle  (Andreas E. Richter; 1.12.2019)  (Mikromania, 8/13)
Bei den Augsburger Fossiliensammlern. Der November-Abend  (Andreas E. Richter; 28.11.2019)  (Sammler & Sammlungen, 9/26)
Der München-Abend in Augsburg und einige Worte zur „Munich Show“  (Andreas E. Richter; 4.11.2019)  (Börsen, 3/4)
100-seitiges Sengenthal Spezialheft der Steinkern-Zeitschrift erschienen  (Sönke Simonsen; 25.10.2019)  (Hinweise, 8/8)
(Frei zugänglich)
Das Fossilienkabinett Rußbach (Salzburg, Österreich)  (Heinz Falk; 7.9.2019)  (Museen, 10/15)
Südfrankreich und ein wenig Spanien – die Richters waren unterwegs  (Teil 1 bis 7; erschienen 10. Juli bis 12. Oktiober 2018, 153 S., 319 Abb.)  (Andreas E. Richter; 12.10.2018)
(Die fehlenden Teile erscheinen demnächst)
Programm für die Steigenclub-Saison 2019/2020  (Günter Schweigert; 9.7.2019)  (Hinweise, 1/1)  (Frei zugänglich)
Effektvolles und preiswertes Präparations-System: Die Sismos!  (Redaktionell; 15.10.2017)  (Hinweise, 11/24)
(Frei zugänglich)
38 Jahre Richter-Reisen – das Ende einer Ära  (Gabo Richter; 20.7.2017)  (24 S., 7 Abb., 20 Taf.)  (Frei zugänglich)
Dies war die letzte Richter-Reise:  Grands Causses & ein wenig Midi
(Andreas E. Richter; mit Beiträgen von Gabo Richter & Dr. med. Christoph Schindler; 9.6.2017)  (Richter-Reisen, 111/301, zugänglich über den aktuellen Leitfossil-Jahrgang)
Vorsicht! Betrügerische Fossil-Angebote via eMail!  (Andreas E. Richter; 1.8.2013)  (Hinweise, 3)  (Frei zugänglich)



Fossilien des Monats April

Abbildung 1 (oben):  Hibolithes hastatus MONTFORT, 1808. Zwei Rostren auf Zwischenmergel-Gestein, abgelagert zwischen den mächtigen Bankkalk-Schichten (Weißjura delta, Mittelkimmeridge). Haldenfund von Erkertshofen, Südliche Frankenalb. Länge des größeren Rostrums etwa 10 Zentimeter.

 

Monatsfossilien April: Und noch einmal Allerwelts-Fossilien – Belemniten-Rostren der Art Hibolithes hastatus

Oberjura Europas.

Beim Sammeln im „Treuchtlinger Marmor“, in den Bänken und vor allem in den Mergelkalk-Zwischenlagen der mächtigen Bankkalke in der Südlichen Frankenalb, kann man es gar nicht vermeiden, Belemniten-Rostren zu finden. Viele sind gebrochen und relikthaft, viele komplett, sitzen aber auf hartem Gestein und müssen (müssten) mühsam heraus gemeißelt werden. Andere liegen in den weichen Mergelkalken und sind einigermaßen leicht zu bergen, manche liegen sogar frei in den abgewaschenen Mergeln auf den Bank-Oberseiten.

Abbildung 2 (oben):  Ein in der üblichen Art etwa median geschliffenes Rostrum aus dem Treuchtlinger Marmor, eine ganz typische Platte, geschliffen und poliert. Solche Platten werden häufig in Fossil-Geschäften und auch in Souvenir-Geschäften der Gegend angeboten (z.B. auch in der Bude auf dem Eichstätter Domplatz). Der Schnitt zeigt die gut erhaltene Alveolen-Wand und die Septen, teils zerbrochen und gestapelt (siehe auch Abbildungen 11 bis 13). Rostrum 9,8 Zentimeter, Platte 13 x 13 x 2 Zentimeter.

Die Belemniten stecken auch mitten im harten Gestein, aus dem ja die bekannten Treuchtlinger-Marmor-Fensterbänke, Bodenplatten, Treppenbeläge usw. geschnitten werden. Die dabei abfallenden Plattenreste mit Rostren werden von den Arbeitern in den steinverarbeitenden Werken gerne median gesägt, formatisiert, geschliffen und poliert. Die so entstandenen Stücke werden von Sammlern gekauft oder auch von Touristen als Souvenirs erworben. Natürlich werden auch Ammoniten „verarbeitet“.

Abbildung 3 (oben):  Ein Rostrum der Art Hibolithes hastatus aus dem Weißjura gamma 1 (Platynota-Zone; Unterkimmeridge) des Endress-Steinbruches in Gräfenberg, Oberfranken/Bayern. Rostrum-Länge inklusive Alveole 15,5 Zentimeter..

Abbildung 4 (oben):  Stark vergrößerte Rostren-Teilansicht mit einer Runzelung, die den Blutgefäß-Eindrücken mancher Oberkreide-Rostren ähnelt. Derartiges war mir bisher niemals aufgefallen bei Oberjura-Rostren. Man sollte mal seine Stücke durchschauen, ob solche Phänomene bei anderen Rostren auch erkennbar sind. Möglicherweise sind sie erst nach Ätzung erkennbar? Oder sie wurden durch präparative Salzsäure-Ätzung verursacht? Das kann man ja durch Vergleichs-Untersuchungen schnell feststellen.

Diese eleganten schlanken Rostren gibt es auch in allen anderen Oberjura-Schichten Süddeutschlands, vom untersten Oxford bis hinauf in das Tithon. Sie sind also auch in den Plattenkalk-Vorkommen der Südlichen Frankenalb – namentlich Solnhofener und Eichstätter Revier – und auch der Schwäbischen Alb, in Nusplingen, zu finden.

Natürlich kommen sie auch in den Wohlgebankten Kalken des Weißjura beta vor, im Unterkimmeridge (Weißjura gamma) vor allem im Fränkischen, dann wie gesagt in der Dickbank-Fazies des Weißjura delta, wenige auch im Weißjura espsilon und schließlich in der Plattenkalk-Fazies – es gibt sie überall.

Hibolithes hastatus war eine außergewöhnlich langlebige Art, die tatsächlich über rund 52 Millionen Jahre bestand. Sie bevorzugte als Lebensraum das Schelfmeer, mied aber normalerweise Riff- und extreme Flachwasser-Gebiete und sie war offenbar optimal angepasst und konkurrenzfähig. Es waren schnelle und geschickte Schwimmer, die vermutlich in der gesamten Wassersäule unterwegs waren.

Die besten Chancen für schöne und manchmal auch große Rostren-Funde hat man im Treuchtlinger Marmor. Besucht man die Steinbruch-Halden z.B. in der Gegend von Erkertshofen und Petersbuch, bei Gundelsheim usw., dann wird man gewiss fündig werden.

Die Größe der Rostren liegt normalerweise zwischen 10 und 15 Zentimeter; manchmal ist das Phragmokon erhalten. Beim Sammeln achte ich aber immer auch auf kleine Fossilien, jetzt ganz egal, ob das Belemniten-Rostren oder Brachiopoden usw. sind, jedoch fand ich bisher kaum wirklich kleine Rostren in den von mir besammelten Schichten. Es gibt sie aber, es muss ja auch die Rostren jugendlich verstorbener Tiere geben, aber die einzigen Lagerstätten, von der ich sehr kleine Rostren dieser Art kenne, sind die Schwammmergel (Weißjura alpha) in Sengenthal (Schwammriffe als Aufwuchs-Gebiet der Jungtiere?) und die Nusplinger Plattenkalke. Hier gibt es manchmal winzige Rostren, nicht länger als ein Stecknadel.

Abbildung 5 (oben):  Ein unpräparierter Hibolith aus den Mergelkalken der Bankkalk-Fazies in einem Steinbruch bei Erkertshofen, darunter eine typische Schliffplatte eine Rostrums im Treuchtlinger Marmor.

Abbildungen 6 bis 10 (oben):  Verschiedene Rostren aus dem Treuchtlinger Marmor, drei geschliffen, eines auf Gestein im Fundzustand und eines frei präpariert.

Abbildungen 11 bis 13 (oben):  Drei stark vergrößerte Alveolen-Schliffe aus dem Treuchtlinger Marmor. Das Exemplar ganz links zeigt reguläre und ungestört erhaltene Septen; die weißen Krusten auf der Rostren-Außenseite und in den Brüchen sind vermutlich ?Kalkalgen-Überkrustungen. – Das mittlere und rechte Bild zeigen Phragmokone mit anfangs regulär erhaltenen Septen-Schüsseln, gefolgt von zerbrochenen und teilweise gestapelten Septen, nachfolgend wieder die regulär erhaltenen Septen. Der innere Alveolarbereich ist Calcit-gefüllt, die Septen sind ungestört. Die folgenden Septen (die dünnen Schälchen) wurden zertrümmert und dann gebündelt eingelagert. Die körpernah liegenden Septen sind wieder in situ erhalten und ungestört. Wie ist so etwas zu deuten? - Die weißen „Flämmchen“ im Gestein sind fixisessile Foraminiferen.

Abbildung 14 (oben):  Ein „Roh-Rostrum“ und ein zugegebenermaßen relativ lausig präpariertes Rostrum, eine meiner frühen Arbeiten.

Abbildung 15 (oben):  Und von hier kommen sie /zum Beispiel): Ein typischer Steinbruch in der Dickbank-Fazies des Treuchtlinger Marmors, in der Gegend von Erkertshofen/Petersbuch in der Südlichen Frankenalb.

Abbildungen 16 bis 18 (oben):  Drei Rostren, im Gelände fotografiert. Das obere Bild zeigt eines der sehr seltenen Rostren von jugendlichen Tieren; das große Rostrum daneben zeigt Runzelung wie das Exemplar auf den Abbildungen 2 und 3. Die Rostren liegen auf der Oberfläche einer Dickbank. – Das mittlere Bild zeigt ein Rostrum, in sich zerbrochen, aber in situ erhalten, zur Hälfte eingetieft in die Schicht-Oberfläche – Auf dem unteren Bild sieht man ein weiteres auf der Schichtfläche liegendes Rostrum.

Abbildung 19 (oben):  Ein schönes und relativ großes Rostrum. Oh weh, die Meißel-Arbeit…

Abbildungen 20 bis 22 (oben):  Louis Tiefenauer bei der Bergung eines in weicheren Mergelkalken liegenden Rostrums in einem Erkertshofener Steinbruch. Mit Geduld und Geschick schaffte er es, das Stück ungebrochen frei zu legen.

Die Gattungs-Bezeichnung Hibolithes wurde von Denys de Montfort im Jahr 1808 eingeführt, allerdings mit der Schreibweise „Hibolithes“ und nicht „Hibolites“, wie langzeitig im Gebrauch und jetzt wieder verworfen. Heute wird die Gattung also wieder „Hibolithes“ geschrieben. Montfort stellte die Gattung für seine Art „hastatus“ auf, wobei d'Orbigny schreibt, dass Montfort die Art recht gut charakterisiert habe unter den Namen „Hibolithes hastatus“ und „Porodragus restitutus“. Mit liegt leider die Montfort'sche Arbeit nicht vor, scheinbar bildete er aber nur ein Fragment ab und wertete die Form als Varietät.

Abbildung 23 (oben):  Tafel 18 aus d'Orbignys „Céphalopodes“ (1842-1851), mit der Darstellung von Belemnites hastatus aus dem unteren Oxford.

Quenstedt schimpft in seiner bekannten Art sowohl über d'Orbigny wie auch recht übel über Montfort, den er offenbar für unfähig hält – siehe seine Ausführungen aus der „Petrefactenkunde Deutschlands“:

Abbildungen 24 und 25 (oben):  Text aus Quenstedts „Petrefaktenkunde Deutschlands“ (1846), S. 440-442, in dem er sich über „Hibolithes hastatus“ auslässt.

Eine lange Zeit war die Art als Hibolites hastatus MONTFORT, 1808, bekannt. Schlegelmilch führte sie 1998 in seinen „Belemniten“ unter dem Artnamen „semisulcatus“. Er schreibt dazu:

Abbildung 26 (oben):  Schlegelmilchs Text zu Hibolithes.

Riegraf stellte einen Antrag an die ICZN, anstelle Montforts nomen dubium - Hibolithes hastatus – die Artbezeichnung Belemnites semisulcatus MUENSTER, 1830, für die Oberjura-Formen zu verwenden. Hierfür steht ein gut erhaltenes Rostrum zur Verfügung, deponiert in der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München. Damit würden die Oberjura-Formen dann als Hibolithes semisulcatus MUENSTER, 1830, geführt werden. Bis heute scheint noch keine Entscheidung gefällt worden zu sein von der ICZN (International Commission on Zoological Nomenclature), weshalb die Artzuordnung verschieden gehandhabt wird. Da jedoch Hibolithes hastalis wie gesagt ein nomen dubium ist, ein zweifelhafter Name, scheint es vorerst angebracht zu sein, doch bei Hibolithes hastatus MONTFORT, 1808, zu bleiben und diese Art als Typusart der Gattung Hibolithes zu belassen.

Es wäre ohnehin unklug, eine derartig eingeführte und seit vielen Jahren übliche Artbezeichnung zu kassieren (was im übrigen auch im Hinblick auf die Nomenklatur-Regeln unnötig wäre), auch wenn das Original des Belemnites hastatus nur ein Bruchstück war - viele weitere hastate Formen gibt es im Oberjura ohnehin nicht, schon gleich nicht in dieser sehr typischen Form.

Onychiten heißen die großen Armhaken der Belemniten-Tiere, von denen sie nur zwei haben. Im Unterjura treten sie etwas häufiger auf, vor allem im Amaltheenton und im Posidonienschiefer. Im Oberjura sind sie recht selten, unter anderem auch wegen der Erhaltungs-Problematik – sie sind außerordentlich zerbrechlich. Ich zeige hier einen Fund aus der „Ammoniten-Seife“ des Weißjura gamma 1 (Unterkimmeridge; Platynota-Zone) des Steinbruches bei Drügendorf/Franken. Es ist das sehr scharf gezeichnete Negativ eines großen Onychiten, stammt also von einem kapitalen Tier. Da in diesen Schichten nur die Art Hibolithes hastatus auftritt, muss der Onychit also einem Tier dieser Art gehört haben.

Abbildung 27 (oben):  Ein außergewöhnlich fein gezeichneter Onychit (Negativ) der Art Hibolithes hastatus aus dem Weißjura gamma 1 (Platynota-Zone; Unterkimmeridge) des Steinbruches in Drügendorf/Oberfranken. Maximal 3,2 Zentimeter. Ipse legit 10. August 2013.

Abbildung 28 (oben):  Negativ der Tentakel-Krone eines Acanthoteuthis speciosa (MUENSTER, 1839). Oberjura; Oberkimmeridge (Weißjura epsilon; Plattenkalk-Fazies). Painten westlich Regensburg, Südliche Frankenalb/Bayern. Derartige Tentakelkränze werden in der Regel ohne Rostrum oder sonstige Hartteile gefunden; das zugehörige Rostrum ist Hibolithes hastatus MONTFORT, 1808. Eigentlich müssten Tentakel-Kranz und Rostrum gleich heißen, und da Hibolithes hastatus früher errichtet wurde, wäre dieser Name auch für die Tentakel gültig. Bildbreite etwa 12 cm.

Abbildung 29 (oben):  Belemnites hastatus aus dem Weißjura gamma (Unterkimmeridge) vom Messelstein auf dem Messelberg bei Donzdorf, Schwäbische Alb/Württemberg. Länge etwa 8 Zentimeter. Aus alter Sammlung, mit Originaletikett.

Abbildungen 30 und 31 (oben):  Hibolithes hastatus aus der Plattenkalk-Fazies, „Solnhofener Plattenkalke“, oberer Oberjura; Untertithon (Quenstedts Weißjura zeta 2; Solnhofener Plattenkalk; Solnhofen- bzw. Altmühltal-Formation). Solnhofener Steinbruch-Revier, Südliche Frankenalb/Bayern. Rostrum mit zerbrochener Alveole; 10,5 Zentimeter; auf einseitig gesägtem Plattenkalk ca. 15,5 x 12 Zentimeter. Eingeblendet eines Schrägansicht des Hinterendes („Spitze“) des Rostrums, das zur Hälfte des Durchmessers in der nächstoberen Fäule lag.

Abbildung 32 (oben):  Ein Rostrum der gleichen Art aus den Nusplinger Plattenkalken (oberstes Kimmeridge) von Nusplingen, Schwäbische Alb/Württemberg. Rostren-Länge 3,1 Zentimeter.

Zu dieser Präsentation unserer altbekannten süddeutschen Hibolithes-hastatus-Rostren möchte ich noch einige Exoten aus dem Oxford des Seuil du Poitou drüben in Westfrankreich stellen. Sie sind von dort meines Wissens noch nicht ausführlich beschrieben worden. Rostren-Form und Ventral-Furchen-Ausbildung passen gut zu Hibolithes hastatus , auch das Lager - Oxford – würde passen. Ungewöhnlich ist allerdings die etwas abgesetzte und sehr fein und lang ausgezogene Spitze, die ich von den Hastaten anderer Fundorte nicht kenne. Eine Unterart, eine Varietät?

Abbildung 33 (oben):  Und nun noch einige Rostren aus dem Oxford des Seuil du Poitou in Westfrankreich. Die Fossilien stammen aus Mergeln und sind recht gut erhalten; Alveole und die hochempfindliche Spitze fehlen meist. Viele Exemplare haben Austern-, Wurm- und Foraminiferen-Bewuchs, in der Regel einseitig, was auf längeres Liegen auf dem Meeresboden hinweist. Hier sechs Rostren, einige davon mit wohlerhaltener Spitze. Das längste Rostrum misst 12,3 Zentimeter.

Abbildung 34 (oben):  Großaufnahmen von zwei Rostren-Hinterenden, um die fein ausgezogene Spitzen zu zeigen.

Abbildung 35 (oben):  Ein Rostrum mit einer geringfügigen Wachstums-Anomalie: Die rechte Flanke zeigt etwa zwei Zentimeter nach der „Spitze“ eine deutlich sichtbare Ausbeulung. Gut erkennbar die Vetralfurche. Abwicklung beginnend mit der Ventral-Furche oben und dann jeweils um 90 Grad im Uhrzeiger-Sinn gedreht.

Abbildung 36 (oben):  Ein Belemniten-Sammler, ein echter Freak, zeigt seine Schätze - er nennt sie "Die Vielfalt der Eintönigkeit". Aber er liebt sie! Und er sagt: "Und noch ein Hit - ein Hibolith!" Zeichnung Gabo Richter.

Literatur-Hinweise

FISCHER, J.-C. (Hrsg.) (1994): Révision Critique de la Paléontologie Francaise. Vol. I - Céphalopodes jurassiques. - XII + 340 S., 41 Textabb., 90 Tafeln. Mit komplettem Nachdruck der Paléontologie Française, Vol. I - Céphalopodes jurassiques.. – Masson, Paris & Museum National d'Histoire Naturelle, Paris.
KRAUSE, R. (2011): Ein Belemniten-Rostrum aus Daiting. - Online-Magazin Leitfossil.de; Konglomerat; 10.4.2011; 3 S., 4 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2011.
ORBIGNY, A. d' (1842-1851): Paléontologie Française. Vol. I - Céphalopodes jurassiques. - 642 S., 234 Tafeln. - Paris.
QUENSTEDT, F. A. (1845-1849): Petrefactenkunde Deutschlands; 1 Abt., 1 Bd.: Die Cephalopoden. – Lieferung 4 (1847); S. 409-472, Taf. 25-30. - Fues Tübingen.
RICHTER, A. E. (2006): Belemniten - hässliche Entchen unter den Fossilien? - Online-Magazin Leitfossil.de; Lehrreiches; 1.1.2006; 40 Seiten, 63 Abb., 1 Taf. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2006.
RICHTER, A. E. (2006): Hibolithes - vom Roh- zum Ausstellungsstück. - Online-Magazin Leitfossil.de; Präparation; 14.6.2006; 5 Seiten, 5 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2006.
RICHTER, A. E. (2014): Ein Rostrum vom Feinsten. - Online-Magazin Leitfossil.de; Funde; 18.8.2014; 3 S., 7 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2014.
RICHTER, A. E. (2015): Rostrum-Fund aus dem Endress-Steinbruch in Gräfenberg. - Online-Magazin Leitfossil.de; Präparation; 1.8.2015; 3 S., 10 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2015.
RICHTER, A. E. (2017): Ein schönes Hibolithes-Rostrum aus den Solnhofener Plattenkalken. - Online-Magazin Leitfossil.de; Funde; 22.2.2017; 6 S., 9 Abb. - Ammon-Rey-Verlag, Augsburg. Jahrgangs-CD 2017.
SCHLEGELMILCH, R. (1998): Die Belemniten des süddeutschen Jura. Ein Bestimmungsbuch für Geowissenschaftler und Fossiliensammler. - 151 S., 23 Abb., 6 Tab., 20 Taf. - Gustav Fischer Verlag, Stuttgart.

Text, Sammlung und Fotos A.E.R., wenn nicht anders angegeben.



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